Wer nie an seine Grenzen geht, hat auch keine Chance, diese zu überschreiten!

gemäß diesem Zitat werde ich am Sonntag versuchen den Wettkampf zu bestreiten. Die Vorbereitung war optimal, das Trainingslager in Belek brachte nochmals einen gewaltigen Schub. Mit knapp 2000 Jahreskilometern in den Beinen dürfte bei einem einigermaßen vernünftigen Angehen eigentlich kein Einbruch kommen.
Dafür habe ich lange und hart trainiert, nun muss er eigentlich kommen der Erfolg. Aber der Marathon hat seine eigenen Gesetze, auf den 42,2km kann sehr viel passieren. Man kann zwar aus dem schlechtesten Ergebnis mit verbaler Beschönigung noch ein akzeptables Ergebnis machen, aber der Frust, am Ziel vorbei geschossen zu sein, bleibt dennoch.
Die Wettervorhersagen sehen ja ganz gut aus 12° und bedeckt, ideales Läuferwetter.
Schau’n ‚mer mal was rauskommt 😉

Marathon-Zielzeit

Die Marathon-Vorbereitung geht in die heiße Phase, und das Zauberwort für den am Sonntag anstehenden Wettkampf heißt „Tapering“. Jetzt stehen die letzten Läufe auf dem Programm, jetzt muss alles genau passen. Doch hierzu muss auch das Ziel klar definiert sein.
Nachdem ich mir immer noch nicht ganz sicher bezüglich meiner Zielzeit war, rief ich heute Morgen P.G an. Auf meine Rückfragen nannte er mir eigentlich genau die Zeit, mit der ich insgeheim auch schon geliebäugelt hatte.

Nach einer Überprüfung der Schuh-Einlagen durch den Orthopädie-Schuhmacher konnte die Ursache meiner Fußprobleme geklärt werden. Die Einlagen waren zu hoch, so dass ich zu stark auf der Außenkante des Fußes aufkam. Hierdurch entstand der Druck auf dem Fußrücken. Nach einer kleinen Ummodellierung und einem kurzen Laufbandtest, war kein Druckschmerz mehr zu spüren. Der Praxistest wird bei den heutigen geplanten lockern 20km erfolgen.
Auch in der Meldeliste des Würzburg-Marathons taucht endlich mein Name auf. Nachdem die Anmeldung aufgrund der Bayerischen Marathon-Meisterschaften, direkt vom LAZ über den BLV erfolgte, dauerte es noch einige Tage bis die Würzburger Anmeldeliste aktualisiert war. Einziges Problem, bei der Übermittlung der Championchip-Nummer gab es einen Übertragungsfehler. Habe natürlich sofort per Email interveniert und um die Korrektur der Daten gebeten.
Nun steht auch von offizieller Seite dem Start am 17.04. nichts mehr im Wege. Jetzt heißt es für mich noch eine gute Woche regenerieren und optimal ernähren.

6 x 1000 m in 3:26 mit 1000 m Trabpause

lautete das gestrige Jokerplan-Programm für den Würzburg-Marathon. Ganz nachvollziehen konnte ich den Sinn dieser Tempointervalle so kurz nach dem 15km Super-Test von vorgestern nicht, zumal der Kommentar am Montag lautete:
– das war die letzte „geknallte“ Einheit, ab jetzt musst du dich erholen! -.
Mit immer noch etwas schweren Beinen, spulte ich jedoch zusammen mit Peter, Uwe und Jürgen von unserem Lauftreff, relativ problemlos in 3:21-3:25-3:29-3:27-3:26-3:28 die 1000-er ab, wobei der erste natürlich viel zu schnell war. Trotz allem war ich mit den Zeiten-Splitts sehr zufrieden, weil ich zum einem im Schnitt die vorgegebene 3:26 erreichte und zum anderen diese Distanz noch nie so schnell gelaufen war.
Etwas Sorgen bereitete mir dabei mein linker Fußrücken, der trotz der lockeren Schuh-Schnürung wieder schmerzte. Diese Probleme tauchen aber seltsamerweise nur bei den „Asics“ Laufschuhen auf.
Gestern hatte ich mich kurzfristig für den „Asics-DS-Trainer“ entschieden, nachdem ich den 15-er noch mit den „Brooks Racer ST“ gelaufen war.
Vielleicht liegt es auch einfach nur an den neuen Einlagen, mit denen ich erst seit kurzem laufe.

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