Jan Fitschen ist Europameister über 10000 m!!!!
In einem Bummelrennen kämpft er in einem unwiderstehlichen Endspurt die favorisierten Spanier nieder und jubelt schon vor der Ziellinie!
Archiv für den Monat August 2006
Tempowechsellauf
Neue Woche, neues Programm. Los gings heute mit einem Tempowechsellauf über 15 km, beginnend mit 4:05 min/km und anschließenden 4:29 min/km.
Nach lockeren 3,5 km Einlaufen startete ich zusammen mit Marcus, der eigentlich ein langsameres Tempo laufen wollte. Doch er blieb an meiner Seite und gemeinsam zogen wir das Ding durch. Respekt, war ’ne starke Leistung von ihm
Zuhause wurde dann gleich der TV eingeschaltet um den 10000 m EM-Lauf der Frauen zu sehen. Lornah Kiplagat konnte einem schon leid tun. Da macht sie fast das ganze Rennen die Arbeit, um am Ende nur unglücklich 5-te zu werden.
Langer Lauf
Kurz vor 14 Uhr ging es heute auf die lange Runde. Zuerst lief ich vom Bienenstock aus die 12-er Runde mit immerhin 170 Hm.
Anfangs fühlte ich mich irgendwie gar nicht richtig wohl und dachte mit Sorge an mein heutiges Programm. Aber Kilometer für Kilometer lief es besser und so langsam kam ich dann auf Touren und fand mein Tempo.
Da bis zum Start des Lauftreffs um 15 Uhr noch etwas Zeit war hängte ich noch 2 flache Kilometer in etwas flotterem Tempo dran. So konnte ich die ersten 14 km trotz des Streckenprofils in einem Schnitt von 4:54 min/km laufen.
Nach einer kurzen Trinkpause nahm ich dann zusammen mit Marcus und Uwe die Halbmarathonstrecke in Angriff. Die beiden liefen schon kurz nach dem Start so als wollten sie mich platt machen. Aber ich konnte ohne Probleme folgen. Als wir dann nach ca. 14 km, kurz vor der „Geisterbahn“ auf Werner und Rainer trafen, stieg Uwe aus und lief locker mit den beiden weiter.
Marcus und ich blieben auf unserer Strecke und finishten dann die 21 km mit immerhin 330 Hm in 1:43:43, ein Schnitt von 4:56 km/min. Zusammen gerechnet waren das dann 35 km mit 500 Hm in 2:52:22 was einem Schnitt von 4:55 min/km entspricht.
Jetzt sind die Beine zwar müde, aber im Nachhinein bin ich mit meiner Leistung zufrieden, zumal da kein Hänger oder eine Schwächephase zu verzeichnen war.
Extensiver Lauf
So, die erste Woche nach der Sommer-Regeneration habe ich bis jetzt eigentlich gut weggesteckt. Auch an die Kilometer hat sich mein Körper mittlerweile angepasst. Obwohl es am Anfang – nach dem Wiedereinstieg in den „normalen“ Trainingsplan – schon mal hier und da gezwickt hat.
Das es vorwärts geht merke ich z.Zt. gerade bei den extensiven Läufen. Da rollt es doch anders als noch vor ein paar Wochen.
Morgen geht es dann erstmals wieder über die „vollen“ 35 km. Mal schauen wie’s läuft…
Regenerativer Lauf
Dass es im Wald zweimal regnet erfuhr ich dann heute am eigenen Leib. Während „draußen“ wieder die Sonne schien tropfte es im Wald unablässig von den Bäumen. Doch dies störte mich bei meinem regenerativen Lauf weniger als die empfindliche Kühle die der Regen mitgebracht hatte. Was für ein Kontrast. Die letzten Wochen war ich noch bei zum Teil subtropischen Temperaturen unterwegs und heute fröstelte es mich aufgrund des Wetterumschwungs und des lockeren Laufstils.
Diese Woche kam wenigstens wieder etwas Bewegung in mein Laufprogramm. Am Montag ein 15-er im 4:22 min/km Schnitt und Gestern die 3 x 4000 in 15:48 min. So langsam macht die Sache wieder richtig Spaß. Zumal ich mit Peter auch noch einen Sparringspartner hatte. Nur bei den zweiten 4000-er kniff er. „Dafür habe er noch zu wenig im Kofferraum“ war sein Kommentar. Trotzdem allen Respekt vor seiner Leistung, er ist halt ein Naturtalent.
Seine Begabung und mein Trainingspensum, da könnte sich mancher hier in der Region warm anziehen.