Marathonrenntempo

Nach dem letzten 35-er am Samstag, den ich schön gleichmäßig in einem 4:51-er Schnitt gelaufen war, sollte heute bei den 4 x 2000 m mit 1600 m Trabpause das Marathonrenntempo gefunden werden.
Unsere vermessene Tempolaufstrecke war heute stark frequentiert. So begegneten mir Hilmar und etwas später Marcus bei Ihren Tempogefühlsläufen. Zum Schluss kam mir auch noch Peter in Begleitung von Sohnemann Marvin auf seinem Fahrrad entgegen. Er wollte nach seiner langwierigen Blasenentzündung anscheinend auch mal wieder wissen wie es sich anfühlt wenn man joggt.
Denke mit den erreichten 8:06 – 7:59 – 8:02 – 8:04 min lieg ich gar nicht so weit weg von meinen Möglichkeiten.
Hoffe nur, dass es mir bis Sonntag wieder einigermaßen besser geht. Zurzeit geht bei uns in der Familie eine kleine Magengeschichte rum, die auch mich erwischt hat.
Außerdem zwickt es mal hier und dort, speziell im Bereich der linken Wade. Vielleicht ist dies auch nur die Antwort des Körpers auf die Reduzierung des km-Umfangs.
Am Mittwoch laufe ich sicherheitshalber die 5 x 1000 m mal mit den altbewährten Saucony Phoenix. Vielleicht lieg es einfach auch nur an den neuen Asics DS Trainer.

Tempo – die letzte

6 x 1000 m mit 1000 m Trabpause bei einer Vorgabe von 3:26 min/km und zugleich die letzte Tempoeinheit im Rahmen der Marathonvorbereitung.
Ohne Probleme schaffte ich mit 3:25 – 3:24 – 3:24 – 3:22 – 3:21 – 3:26 die heutige Zeitvorgabe. Im Gegenteil musste ich sogar aufpassen um nicht übers Ziel hinaus zu schießen. Die Form scheint da zu sein. Die Knochen sind noch alle heil und auch das Gewicht stimmt fast. Jetzt heißt es regenerieren bis zum Start. Morgen schieb ich mal einen Ruhetag ein.

Montag, 17.10.2005

12 km Tempowechsellauf in 4:45-3:58-4:39-4:07-4:51-3:51-4:40-4:05-4:47-3:57-4:42-3:51
Heute war Schluss mit joggen, die erste längere schnelle Einheit stand auf dem Programm. Aber irgendwie fehlt mir noch das Tempogefühl, geplant war eigentlich mit 4:57 zu beginnen und den schnelleren km in 4:05 zu laufen.
Die ersten Kilometer auf der Wendepunktstrecke lief ich gegen Westen in den Sonnenuntergang, auf dem Rückweg hatte ich den Vollmond in seiner ganzen Pracht im Blickfeld.
Morgen steht ein extensiver Lauf an und am Mittwoch geht?s mit 2×2000 m in 7:18 min wieder zur Sache. So langsam komm ich wieder in meinen Rhythmus

Supertest

Am ersten Trainingstag in der siebten Marathontraining-Vorbereitungswoche wird Bilanz gezogen. Der so genannte „Supertest“ oder auch „Formprüfungslauf“, ein Tempolauf über 15 km findet, genau zum Zeitpunkt der höchsten Trainingsbelastung, statt.
Lange war ich mir nicht sicher wie ich diesen Tempolauf angehen sollte. Erst beim Einlaufen entschloss ich mich dann doch „voll“ zu laufen, um einen Vergleich zu meinen bisherigen Marathonvorbereitungen zu haben.
Der erste km in 3:45 min war auch sogleich die Messlatte. Die 5 km-Splits lagen dann bei 18:49 – 18:54 -18:41 wobei ich die letzten 5 km im Dunkeln ohne Uhr lief. Mit den erreichten 56:24 min konnte ich meine 15 km Bestzeit um 21 sec verbessern.

35 km mit 15 km Endbeschleunigung

Zusammen mit Jürgen ging es am Samstag um 12 Uhr auf die große Runde. Anfangs ließen wir es locker angehen, doch nach 5 km hatten wir unser Tempo gefunden und ich stoppte bei km 20 eine 1:39:40 h.
Die ersten 4 km der Endbeschleunigung konnte ich in einem 4-er Schnitt laufen. Doch dann wurde ich langsamer, die Splits pendelten sich bei 4:15 min ein. Die beiden letzten lagen sogar über 4:20 min. Irgendwie fehlt mir hinten raus die Kraft. Ob es wohl an den vielen Kilometern der letzten Wochen liegt, oder an meinem momentan niedrigen Gewicht? Wer weiß?

Morgen steht dann der „Supertest“ ein 15 km Tempolauf, auf dem Programm. Bin mir noch nicht richtig im Klaren wie ich den laufen soll. Voll am Anschlag ist sicher eine 56-iger Zeit möglich. Aber den km-Schnitt bring ich nie und nimmer über die Marathondistanz durch. Vielleicht sollte ich wirklich nur in meinem maximal möglichen Marathonrenntempo laufen, oder? Bin für jeden Kommentar dankbar.

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