Temposteigerungslauf

Zusammen mit Jürgen, Peter und Marcus ging es vom Winter-Lauftreff-Punkt an der Turnhalle locker bis kurz nach die Buchbergbrücke.
Ab km 1 unserer vermessenen Strecke begannen wir mit dem Temposteigerungslauf. Die 500m-Splits bei den 4 x 2500 m lagen bei 2:12-2:49-2:02-3:05-2:04; 2:16-3:04-2:19-2:43-2:01; 2:12-2:39-2:08-2:57-2:08; 2:09-3:02-2:06-2:52-2:06 min/km.
Angesichts der Dunkelheit, wo ich sowieso Probleme mit meinem Tempogefühl habe, sind die Zeiten in Ordnung. Mit Ein-, Auslaufen und den Trabpausen kamen wir in 1:28:58 auf 17 km.

Blogger

Jochen R. hat seinen blog ja schon vor geraumer Zeit eingestellt. Auch bei Markus tut sich schon seit Monaten nichts mehr. Cosmea verabschiedete sich im Mai vorübergehend und Andreas Seite kann man auch nicht mehr anwählen.
Chris hat sich im August mal kurz geoutet, aber seitdem ruht auch da „still der See“.
Um Fabian mach ich mir schon richtig Gedanken, er antwortet nicht mal mehr auf Emails. Und jetzt will auch noch Martin seinen blog zu machen.

Bricht jetzt die Herbstdepression aus, oder was ist denn hier die letzte Zeit los?

Winter?

Nach dem obligatorischen Winter-Krafttraining lief ich heute – diesmal alleine – auf dem Radweg Richtung Obernburg, bis an die Mümling-Unterführung und zurück. Dazu benötigte ich 1:11:12 h für die 14 km. Eigentlich wollte ich ja langsamer laufen aber auf dem Hinweg blies mir ein richtig kalter Ostwind entgegen. Um nicht auszukühlen lief ich etwas schneller als geplant.
Kommt der Winter jetzt vielleicht doch noch? Das es stark Richtung Weihnachten geht, sieht man an den täglich mehr werdenden, festlich geschmückten und beleuchteten Häusern. Na ja, da ist es wenigstens nicht mehr so dunkel bei meinen abendlichen Läufen. Und in gut drei Wochen werden die Tage schon wieder länger…

Wiedereinstieg

Eigentlich ging es ja heute wieder los. Die Regenerationzeit ist vorbei und langsam beginnt der alte Rhythmus. Nach einem Telefonat mit P.G. werde ich aber diese Woche noch etwas langsam machen, bevor ich dann nächste Woche wieder mit dem vollen Umfang einsteige.
Wenn das Wetter mitspielt laufe ich am Samstag in Jügesheim den 10-er, einfach um mal zu schauen wo ich im Moment stehe.

Heute war ich zusammen mit Peter auf der Piste. Ein kleiner Tempowechsellauf im Dunkeln. Geplant waren 10 km wobei jeweils 500 m in 2:15 min und dann 500 m in 2:50 min zu absolvieren waren. Im Dunkeln schätzten wir beide zum Abschluss, dass die langsamen zu schnell und die schnellen zu langsam waren. Heraus kamen jedoch folgende Splits: 2:10-2:50-2:22-2:34-2:06-2:53-2:16-2:39-2:09-2:44-2:15-2:40-2:10-2:35-2:10-2:38-2:04-2:49-2:12-2:50 min/km. Damit lagen wir doch eigentlich gar nicht so schlecht, oder?
Insgesamt waren es dann mit Ein- und Auslaufen 1:12:45 h für die 15 km. Peter konnte 2 km mehr aufschreiben, da er mir zu Beginn ein Stück entgegengelaufen und mich zum Abschluß noch nach Hause eskortiert hatte.

Bußlauf

Der traditionelle Buß- und Bettaglauf des Lauftreffs Mömlingen führte heuer zum zweiten Mal nach Mespelbrunn. Aufgrund der Sperrung des Stegs über die Mainschleuse zwischen Groß- und Kleinwallstadt, war der diesjährige Ausgangspunkt in Obernburg am Bahnhof.
Von dort starteten wir mit 3 Läuferinnen und 12 Läufern um Punkt 9 Uhr am Main entlang Richtung Kleinwallstadt. Nachdem wir den Ort durchquert hatten ging es vorbei am alten Schloss, wo seit dem Frühjahr ein hochmittelalterlicher Adelssitz archäologisch erforscht wird. Mit 200 Höhenmetern auf gut 2 Kilometern Länge ging es die erste lang gezogene Steigung des Spessarts hinauf. Dies hatte unsere Gruppe doch ziemlich auseinander gezogen, so dass wir oben angekommen einen kurzen Stopp einlegten.
Gemeinsam liefen wir dann bei frühlingshaften Temperaturen den Höhenweg um Hausen herum. Am Roßbacher Sportplatz war der erste Verpflegungspunkt wo Raimund und Alfred bereits auf uns warteten. Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter durch den herbstlichen Spessartwald. Unser Weg verlief nun auf der Landkreisgrenze Miltenberg und Aschaffenburg und hier sahen wir auf der linken Seite einen großen Sandstein-Grenzstein, den „Dreimärker“. Dort stoßen die drei Gemarkungsgrenzen Roßbach, Volkersbrunn und Mespelbrunn zusammen. Kurz darauf verließen wir für wenige hundert Meter den Wald und hatten in nordwestliche Richtung einen herrlichen Panoramablick bis zum Feldberg im Taunus und davor die Skyline von Frankfurt. Zwei Kilometer weiter, am Ortsausgang von Volkersbrunn warteten unsere Betreuer nochmals mit einer Verpflegungsstation.
Zusammen mit Peter und Jürgen liefen wir als erste ohne anzuhalten weiter, da es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel war. Durch eine kleine Senke ging es über die Straße nach Heimbuchenthal wieder in den Wald, einen fast zugewachsenen Hohlweg hinauf zum höchsten Punkt unseres Laufes dem Kapellenberg. Dort steht auf 400 Metern Höhe die Kapelle „Herrin der Berge“, unterhalb der jedes Jahr im Herbst das Drachenfest stattfindet. Uns bietet sich zum wiederholten Male ein grandioser Ausblick. Doch um nicht auszukühlen verweilen wir nur kurz und laufen zurück in den Wald, den Millionenweg hinunter nach Heimbuchenthal. Am Minigolfplatz angekommen geht es dann noch einen knappen Kilometer am Waldrand entlang Richtung Mespelbrunn.
Raimund und Alfred erwarten uns bereits am Landgasthof Elsavatal mit dem Schlüssel zu unserem Fremdenzimmer, wo uns allen vom Besitzer freundlicherweise eine Duschmöglichkeit geboten wird.
Nach dem Essen in gemeinsamer Runde machen wir uns mit den Pkws auf den Heimweg.

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