Der regenerative Lauf nach dem sonntäglichem Long Jogg läuft immer problemloser. So war ich heute in 1:32:20 immerhin 18 km auf immer noch spiegelglatten Wegen durch den Schönbusch unterwegs. Das positivste ist jedoch, dass es nirgendwo mehr zwickt und zwackt wie die letzten Tage.
Jetzt kommen noch 3 harte Wochen, bis am 04.02. mit dem letzten Lauf der Winterserie in Jügesheim mal wieder ein Wettkampf ansteht. Bin heute schon gespannt was da geht.
Archiv für den Monat Januar 2006
Eiseskälte
Wegen einer Einladung zum Mittagessen startete ich zu dem langen Lauf heute, bei eisigen -5°, bereits um 8 Uhr in der früh.
Uwe, der ansonsten eigentlich sehr gesprächig ist, begleitete mich auf dem ersten Teilabschnitt. Doch auch ihm machte die Kälte zu schaffen und so liefen wir die ersten Kilometer schweigsam nebeneinander her. Kurz nach dem Anstieg zum Breuberg drehte er dann rechts ab und ich lief die letzten 22 Kilometer alleine.
Auf der Vogellehrpfadrunde begegnete mir noch Hilmar der heute ebenfalls seinen langen Lauf absolvierte.
Insgeheim war ich froh die meiste Zeit im Wald laufen zu können, nur das letzte Stück war ich dem eiskalten Nord-Ostwind ausgesetzt, der die gefühlte Temperatur noch weiter in den Keller blies.
Schnee und Eisglätte
Für die 17x400m mit 200m Temporeduktion ging’s heute auf die Bahn. Schon der Weg dorthin durch den Schönbusch war spiegelglatt. Auf der Bahn lag zur Hälfte Schnee, ansonsten ziemlich viel Wasser und Schneematsch.
Die ersten 9 Runden konnte ich zusammen mit Erhard in der Vorgabezeit von 1:30 bewältigen, obwohl es von Runde zu Runde glatter wurde. Reinhold hatte schon zu Anfang mit dem Schnee und Eis Probleme und lies sich zurückfallen.
Nach einem kurzen Boxenstop war es jedoch mit dieser Zeitvorgabe vorbei. Durch die zurückgehende Temperatur gefror das Wasser und die Bahn wurde spiegelglatt. Erhard der mir inzwischen 2 Runden voraus war stieg kurz darauf aus und so lief ich die restlichen Runden in langsamerem Tempo zu Ende wobei ich mich mal wieder verzählte und 400m zuviel lief.
Jetzt sind erstmal 2 Tage Erholung angesagt bevor es am Sonntag wieder auf die große Runde geht.
Intensiver Dauerlauf
Heute startete ich mit der Devise möglichst die vorgegebenen 4:27 min/km für die 15 km nicht zu unterbieten. In 1:05:42 dies entspricht einem Schnitt von 4:23 min/km gelang es mir auch fast. Vom Tempo her war alles im grünen Bereich, nur gegen Ende wurden die Beine etwas schwer. Da steckt wahrscheinlich noch der 35-er vom Sonntag dahinter
So einen Tag hatte ich heute anscheinend für meinen langen Lauf erwischt. Anfangs bin ich noch skeptisch gestartet, weil ich gestern schon nach einen halben Kilometer einen stechenden Schmerz in meinem rechten Knie spürte. War das vielleicht doch zuviel, was ich die letzten Wochen absolviert hatte? Aber auf den restlichen 16 km die ich zusammen mit Peter und Tobias lief, hatte ich keinerlei Probleme mehr mit dem Knie, obwohl ich intensiv in mich hineinhörte. Hoffe nur dass der extensive Lauf nicht Tobias Sieg beim heutigen Wintercross gekostet hatte.
Für den 35-er hatte ich mir die selbe Runde der letzten 3 Wochen rausgesucht. Diesmal lief ich die ersten 10 flachen Kilometer jedoch in einem 5-er Schnitt an. Dies versuchte ich auch den Breuberg hoch bis zum Frankfurter Weg zu halten, was auch ohne Probleme gelang. Weiter auf der Vogellehrpfadrunde wartete ich nach über 25 km schon auf einen Einbruch, aber der blieb aus. Im Gegenteil konnte ich am Schluss sogar noch forcieren. Am Ende standen 2:54:51 auf der Uhr. Ein glatter 5-er Schnitt, und das bei dem Profil. Letzte Woche benötigte ich – allerdings bei wesentlich schlechteren Bedingungen – fast 22 Minuten mehr. Vor 3 Wochen lief ich mit Tobi die Runde in 2:59:45, jedoch mit wesentlich höheren Pulswerten.
So langsam gewöhnt sich der Körper an den langen Riemen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gesundheit auch mitspielt.