Intervalle

So wie es im Moment aussieht werde ich wahrscheinlich doch am Samstag in Jügesheim an den Start gehen. Deshalb lief ich heute kurz entschlossen 5 x 1500 m mit 1500 m Trabpause dazwischen. Für die immer noch schlechten Bodenverhältnisse war ich mit den 5:34 – 5:35 – 5:41 – 5:37 – 5:41 eigentlich ganz zufrieden. Eine neue Bestzeit wird am Samstag dabei sicher nicht heraus springen, aber ich will jetzt einfach mal wissen wo ich stehe. Außerdem kann ja so ein bisschen Wettkampfhärte nicht schaden…

Lockerer Lauf

Auslaufen von dem schweren 36-er vom Vortag war heute angesagt.
Zuerst lief ich Richtung Bahn um zu schauen ob der Schnee soweit weg war um die morgige Tempoeinheit dort zu laufen. Pustekuchen, Schnee und Eis bedeckten den Belag. Also ging?s wieder zurück in den Schönbusch wo der Schnee auf den Wegen mittlerweile fest getrampelt ist. Mal schauen wie?s morgen aussieht. Wenn kein wesentlicher Wetterumschwung kommt lass ich den WK am Samstag sausen und lauf lieber noch mal die 35-er Breubergrunde.
Lief heute richtig gut, 20 km in 1:40:15 keinerlei muskuläre Probleme, nur die Achillessehnen zwicken ein bisschen. Liegt wohl am Frost und dem harten Untergrund.
Auf dem Heimweg mit dem Auto, sah ich am Kreisel zum Ringheimer Flughafen einen Läufer auf dem Radweg. Könnte vom Laufstil und der Geschwindigkeit her Tobi bei seinem 10-er Tempolauf gewesen sein, oder?

Eiseskälte

Minus 17,4 Grad zeigte unser Außenthermometer als ich heute Morgen um kurz nach 9 Uhr zu meinem langen Lauf aufbrach. Rainer, unser Kassier vom Lauftreff hatte kurz zuvor telefonisch wegen einer aufkommenden Erkältung abgesagt.
Der Kälte entsprechend eingemummt startete ich das letzte Mal auf die große Breubergrunde mit dem ansprechenden Höhenprofil, zum großen Teil auf Waldwegen.
Mit der demnächst beginnenden Marathonvorbereitung geht es dann auf die ungeliebte flache 35-er Asphaltstrecke.
Wie die letzten Wochen nahm ich auch diesmal nichts zu trinken mit, doch dies sollte sich bitter rächen. Durch die starke Sonneneinstrahlung stieg die Temperatur ziemlich schnell an und ich schwitze stärker als gewollt. Sobald ich wieder im Schatten lief war es jedoch sofort empfindlich kalt. Unterwegs traf ich diesmal bei durchgehend geschlossener Schneedecke mehr Skilangläufer als Jogger. Der schwer zu belaufene Untergrund tat den Rest dazu, sodass ich bei km 30 vollkommen ausgetrocknet war.
Kurz entschlossen änderte ich die Route und lief anstelle des letzten schweren Anstiegs auf dem Radweg flach in 3:11:35 nach Hause. Dies bedeutete zwar statt 35 einen Kilometer mehr, war dafür aber wesentlich einfacher zu laufen.

Neuschnee

Zu der Kälte, die hier seit Anfang der Woche herrscht, kam jetzt über Nacht auch noch fast 10 cm Neuschnee hinzu. Damit waren die 3x4000m für heute gestrichen.
Zusammen mit 2 Arbeitskollegen drehte ich 3 lockere Runden durch den verschneiten Schönbusch. Zurück am Parkplatz fror ich mir beim umziehen bei 6° minus einen ab. Gott sei Dank sind es nur noch gut 2 Wochen hin bis zum Trainingslager in Andalusien. Hoffe nur dass dann dieser Winter für mich vorbei ist.

Langer Lauf

Wie gehabt, ging es heute Morgen wie die letzten Wochen auf die gleiche große Runde. Nach der Tempoverschärfung dieser Woche und dem gestrigen Lauf, der anstelle im regenerativen doch im extensiven Bereich war, spürte ich schon anfangs meine Beine.
Uwe begleitete mich wieder die ersten Kilometer und bog wie letzte Woche auf halbem Anstieg zum Frankfurter Weg rechts ab.
Oben angekommen sah ich ca. 100 m vor mir einen Läufer. Sofort war der natürliche Jagdinstinkt geweckt. Das Problem war nur, dass er nicht gerade langsam unterwegs war. Nach knapp 3 km konnte ich ihn aber doch noch einholen. Dabei hatte ich aber meine restlichen Körner verbraucht. Die letzten 15 km hieß es jetzt nur noch schön locker bleiben und einfach zuhause ankommen. Was mir letzten Endes auch in 3:05:23 gelang.

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