Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Es gibt Tage da läuft es einfach nicht. Das bekam ich am Mittwochabend deutlich zu spüren.

Diese Woche war etwas Improvisation erforderlich. Der geplante 18-er Tempolauf vom Montag entfiel aufgrund des Wettkampfes vom Vortag. Laut Trainingsplan stand für Donnerstag die „Teufelstreppe“ auf dem Programm, was aber schon wieder zu knapp am 36-er mit 12 km Endbeschleunigung lag, den ich für Samstag vorgesehen hatte.

Nach telefonischer Rücksprache mit dem Trainer riet er mir dazu die „Teufelstreppe“ am Mittwoch zu laufen und – weil die Beine noch nicht wieder richtig locker waren – einfach das Tempo etwas zu reduzieren. Angesichts der Vorgabezeiten von 3:20-6:54-10:42-14:48/min für die 1000-2000-3000-4000 m keine schlechte Idee.

Dass es dann mit 3:35-7:37-11:33-15:45/min tatsächlich so schlecht laufen würde, hätte ich nicht gedacht. Irgendwie fehlte die Motivation und Kraft, außerdem trugen die zusätzlichen morgentlichen Nüchternläufe sicherlich auch nicht zu einer optimalen Regeneration nach dem Halbmarathon bei.

Anscheinend habe ich mir auch einen kleinen Infekt eingefangen, dabei wollte ich diese Woche noch einmal richtig Umfang machen…