Langer Lauf

Nach 2 Tagen ungewollter Laufpause stand gestern mit 25 km erstmals ein relativ langer Lauf an. Bei feuchtem Wetter lief ich zusammen mit Jürgen, Peter, Marcus und Uwe vom Lauftreff die Halbmarathonstrecke durch den Buchberg. Nach 13 km stieg Uwe am „Berg der Erkenntnis“ als erster aus. Das Tempo und die eingestreuten kurzen Steigerungen hatten ihn wohl zermürbt. Marcus war der nächste der sich bei km 18 verabschiedete. Ihm reichte nach seiner Verletzungspause wohl die Halbmarathondistanz. Während wir nun zu dritt noch 2 km Richtung Neustadt liefen um die 25 voll zu machen, entschloss sich auch Jürgen einen Kilometer weniger zu laufen. Zusammen mit Peter lief ich nun mittlerweile im Dunkeln bis zum Wendepunkt am Fuße der Breuburg.
Obwohl er am Tag zuvor bereits 5 km Tempo gemacht hatte, zog er Richtung Heimat nochmals richtig an. Anscheinend wollte er es jetzt wissen und stoppte die Kilometer ab. Erst auf meinen Einwand, dass das zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn machte nahm er das Tempo heraus. Dennoch blieben wir auf dem Kilometer unter 4:30 min/km.
Zusammen kamen dann 2:04:33 h für die 25 km. Ein Schnitt von 4:59 min/km bei immerhin 330 Höhenmetern.

Premiere

Am 5. Dezember bei ca. 15 Grad (+) in kurzen Hosen, regenerativ zusammen mit Peter von Mömlingen bis zum Ortschild von Wenigumstadt, der Heimat unseres Starläufers.
Auf dem Rückweg leuchtete uns wieder der Vollmond und wir hängten noch eine kleine Runde durch das Kleingartengebiet dran. Zusammen kamen 16 km in 1:27:52 h.

Vollmondlauf

Gegen 18 Uhr traf ich mich mit Marcus am Bienenstock zum gemeinsamen Tempowechsellauf. Die Vorgabe lautete 500 m jeweils in 2:15 min/km und 2:51 min/km zu laufen.
Die Stirnlampe von Marcus brauchten wir nur das kurze Stück am Buchberg entlang. Als wir aus dem Wald kamen und Richtung Hainstadt liefen leuchtet uns der Vollmond. Wir warfen richtige Schatten und es war fast taghell. Die runde Scheibe des Mondes über dem Wald und der klare Himmel gaben ein prächtiges Motiv für jeden Fotografen.
Die Splits waren mit 2:12 – 2:50 – 2:14 – 2:40 – 2:11 – 2:46 – 2:10 – 2:51 – 2:18 – 2:52 – 2:16 – 2:45 – 2:15 – 2:49 – 2:11 – 2:55 – 2:07 – 2:39 – 2:09 – 2:53 – 2:17 – 2:55 – 2:15 – 2:48 auch ganz passabel. Mit 5 km Ein- und Auslaufen kam ich auf 1:23:39 h für die 17 km.

Marathontermin

Eigentlich wollte ich ja nächstes Jahr einen frühen Marathon laufen. Der Bienwald-Marathon in Kandel, wo ich 2004 mein Debüt gab hätte sich da angeboten.
Aufgrund meiner Krankheitsbedingter Absage in diesem Jahr, bekam ich nun mittlerweile auch einen Freistart in Bonn, wo ich auch schon in der Teilnehmerdatenbank zu finden bin.
Aber so wie es aussieht werde ich wohl am 29.04. beim Oberelbe-Marathon starten. Vorausgesetzt es nehmen noch ein paar Kollegen unseres Lauftreffs an dem geplanten Event teil. Zusätzliche Motivation ist natürlich der Fehdehandschuh den mir Peter ganz offen entgegen geworfen hat.

Wettkampf

Nachdem ich die letzten beiden Tage auf einem Baugerüst herumgeturnt bin und die Holzverkleidung der Giebelseite gestrichen hatte, war ich mir noch gar nicht sicher ob ich überhaupt nach Jügesheim fahren sollte. Letztlich entschied ich mich dann doch kurzfristig dafür.
Nach lockeren 6 km Einlaufen ging es auch schon los. Ich hatte mir vorgenommen nicht zu schnell anzugehen. Da die ersten 2 km leichtes Gefälle haben, waren die Splits mit 3:39 und 3:38 min/km in Ordnung. Allerdings zeigte die Uhr bei km 3 schon eine 3:48 min/km. Doch da ich mittlerweile einen idealen Tempomacher gefunden hatte verfiel ich nicht in Panik, sondern blieb schön hinter seinem Rücken. Ihm war der letzte km wohl auch zu langsam denn er zog das Tempo an. Die nächsten Splits lagen punktgenau bei 3:41 min/km. Mittlerweile fingen wir an das Feld von hinten aufzurollen. Kurz nach km 6 holten wir Eberhard ein, der mit starken Seitenschmerzen kämpfte. Allerdings merkte man nun dass es leicht bergan ging. So langsam setzte sich mein ungewollter Pacemaker von mir ab und der erste Läufer überholte mich. Kurz vor dem Zielkanal schaffte es noch einer mit einem fulminanten Spurt an mir vorbeizuziehen. Hintenraus fehlte mir einfach die Kraft, doch mit den handgestoppten 37:24 min bin ich zum jetzigen Zeitpunkt – kurz nach der Jahresregeneration – hoch zufrieden.

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