Physiotherapie

Heute um 10:20 Uhr stand mein erster Besuch beim Physiotherapeuten an. Nach der organisatorischen Abstimmung der restlichen Termine ging es in eine Kabine, wo der Fuß in dem lädierten Bereich intensiv massiert wurde. Die Schwellung war durch den Voltaren-Salbenverband über Nacht doch um einiges zurückgegangen. Trotzdem waren die Verhärtungen und Knoten deutlich unter den Händen der Physiotherapeutin zu spüren. Anschließend erfolgte eine 15 minütige Elektrotherapie-Behandlung. Zum Abschluss bekam ich noch, zum schnelleren Abbau der entzündlichen Stoffwechselprodukte, Wobenzym empfohlen.
Wieder zurück am Arbeitsplatz entschloss ich mich das Angebot einer Lasertherapie durch die Orthopädie-Praxis anzunehmen. Das bedeutet neben der täglichen Fahrt nach Miltenberg eine zusätzliche Kostenbelastung, da die Krankenkasse hierfür nicht aufkommt. Doch was investiert man nicht alles, mit der Aussicht auf eine schnellere Heilung.
Nun muss ich erst mal zum Stichwort „Aquajogging“ googeln, da ich mich noch nicht so richtig mit der Materie beschäftigt habe. Vielleicht kann mir ja der ein oder andere einen Tip zu dem Thema geben!

Der erste 35-er…

Zusammen mit Tobi ging es heute früh auf die große Runde. Nach dem nicht gerade einfachen gestrigen X-mas-run mit einer anspruchsvollen – im Vergleich zur 10 km Strecke – richtig crossigen 21 km Strecke, war ich gespannt was heute geht.
Die ersten 11 km liefen wir in einem ruhigen 5:30 er Schnitt überwiegend auf asphaltierten Radwegen. Aber dann kam der Anstieg hoch zur Breuburg, und weiter bis auf den Frankfurter Weg. Oben angekommen ließen wir es erstmals so richtig rollen. Die wellige Piste bot dies geradezu an. Nach dem überqueren der L3413 kamen wir in Tobis Revier. Vorbei an dem ehemaligen Radheimer Turm ging es zum Mosbacher Sendeturm und von da wieder über die Hessisch-Bayrische Grenze auf einen Rundweg in Wenigumstädter Gemarkung. Nach einer zusätzlichen Schleife kamen wir aus dem Wald und liefen den Berg hinab Richtung Dorndiel und von da den Radweg zurück nach Mömlingen.

Tobis Höhenmesser zeigte 460 Hm die wir in knapp 3 Stunden bewältigt hatten.
Der einzige bittere Nachgeschmack der bleibt ist meine Sehne, der die 152 Wochenkilometer anscheinend nicht so recht geschmeckt haben.

Die längste Nacht und der kürzeste Tag liegen mit dem heutigen Tag hinter uns. Gleichzeitig beginnt nach dem Kalender der Winter. Ab jetzt werden die Tage wieder länger. Alleine der Gedanke in gut 7 Wochen, bei angenehmen Temperaturen, in kurz zu laufen nimmt dem Winter einiges von seinem Schrecken. Denn heute kam die offizielle Bestätigung von Peter Greif. Ich bin definitiv dabei.

Die 15x500m mit 200m Trabpause absolvierte ich heute mit Erhard auf der Bahn. Die Vorgabezeit von 2:13 war Erhard mal wieder zu langsam, und so ließ ich mich von ihm mitziehen. Auch die 50m Gehpause schenkten wir uns. Heraus kamen 2:02-2:09-2:12-2:06-2:09-2:08-2:10-2:02-2:02-2:10-2:04-2:03-2:04-2:02-2:06 die wir relativ locker abspulten.

Tempowechsellauf

Zusammen mit Reinhold und Erhard startete ich heute noch bei Tageslicht zu dem 15 km Tempowechsellauf, mit der Vorgabe 1000/1000 in 4:28/4:48.
Beim Einlaufen schwärmten meine beiden Arbeitskollegen wie immer von den alten Zeiten in ihrer gemeinsamen Trainingsgruppe. Ihre damaligen Leistungen können sich sehen lassen, beide liefen die 10000m in 31-er Zeiten, 25 km in 1:22. Reinholds Marathonbestzeit liegt bei 2:28 gelaufen vor 22 Jahren in Frankfurt. Davon kann so mancher nur träumen.
Die 15 km spulten wir relativ locker in 4:28-4:47-4:14-4:59-4:18-4:51-4:23-4:44-4:14-4:58-4:10-4:44-4:20-4:42-4:04 bei optimalen Wetterbedingungen herab. Das einzige störende war die hereinbrechende Dunkelheit.

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