Duathlon

Morgens um kurz vor 7 Uhr mit dem MTB 16,4 km zur Arbeit. Abends um 17:30 Uhr mit einem kleinen Umweg 23,2 km nach Hause. Raus aus den Radklamotten, ein bisschen Gymnastik und Dehnübungen. Rein in die Laufklamotten, Joggingschuhe an und eine knappe Stunde mit schweren Beinen locker getrabt. Anschließend wieder ausgiebig gedehnt und endlich unter die Dusche. Und jetzt ist auch schon wieder Zeit für die Falle, morgen früh klingelt der Wecker.

Ach ja, für alle die es noch interessiert, die Sehne ist schon nicht mehr so dick geschwollen. Trotzdem hat Frau Dr.Schmidt, die ich gestern vorsichtshalber nochmals konsultierte, gemeint: “vergessen Sie alle Wettkampftermine für dieses Jahr und seien Sie froh wenn Sie die Geschichte bis Ende des Jahres in den Griff bekommen“
Die letzte Alternative die Sie mir noch anbieten konnte wäre eine Operation, allerdings auch nur mit 70% Erfolgsgarantie.

Ruhetag

Heute war der letzte Termin beim Physio. Ihm gefiel mein Fuß gar nicht. „So dick geschwollen war der aber noch nicht seid Sie bei mir sind“ lautete sein Kommentar.
Die Achillessehne links ist zwar eindeutig dicker als am rechten Fuß, aber seltsamerweise bin ich vollkommen schmerzfrei. Mal schauen wie’s morgen aussieht.

15 km Tempowechsellauf 4:45-4:24 min/km

Heute wollte ich es wissen und nach 2,5 km lockerem Einlaufen ging es los. Mit den 4:47-4:19-4:39-4:17-4:39-4:16-4:43-4:17-4:44-4:17-4:42-4:18-4:50-4:18-4:42 war ich ganz zufrieden, nur meine Pulswerte gefallen mir überhaupt nicht. Die Gesamtzeit betrug 1:07:53 wobei die schnellen Kilometer im Schnitt fast 7 sec zu schnell waren.
Insgesamt kann ich ein positives Fazit ziehen, da meine „Achillesferse“ keinerlei Probleme bereitete. Ein gutes Zeichen, es scheint aufwärts zu gehen!

Fettverbrennungslauf

Trotz Aquajogging, Schwimmen und Radfahren während meiner Verletzungsbedingten Laufpause hat sich mein Gewicht um knapp 5 kg sowie das Körperfett um 4% erhöht. Um dies wieder zu reduzieren hatte ich mir für heute vorgenommen nach langer Zeit mal wieder einen Nüchternlauf auf meiner 20 km Hausstrecke zu absolvieren.
Auf der Runde hatte ich mehrfach Gelegenheit auszusteigen und auf kürzerem Weg nach Hause zu laufen. Als ich startete regnete es in Strömen und bei jedem Schritt spürte ich noch meine Muskulatur von dem gestrigen Lauf. Schon nach wenigen Kilometern war ich nass bis auf die Haut. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so kämpfte ich mich über die komplette Distanz. Obwohl ich nach der Hälfte der Strecke am kleinen Zeh des linken Fußes eine Blase spürte, die mir mehr zu schaffen machte als die Achillessehne. Das lag sicher an den ungeliebten ASICS-EAGLE-TRAIL, ein Fehlkauf wie ich schon nach dem ersten Lauf feststellen musste. Der einzige Vorteil dieser Schuhe ist die Wasserdichtheit, so hatte ich wenigstens noch trockene Füße als ich nach knapp 2 Stunden und 365 Höhenmetern wieder Zuhause ankam.

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