Ziele

HHNoch 3 Tage dann ist es endlich soweit. Ich werde endlich wieder an der Startlinie eines Marathons stehen. Es wird wieder in Hamburg sein. Da wo ich vor fast genau 2 Jahren meine Bestzeit lief. Die Vorfreude ist groß, die Vorbereitung war fast optimal.

Lediglich die letzte Woche hatte ich leichte gesundheitliche Probleme. Eine Verhärtung in der linken Wade machte mir Sorgen. Doch Dank der heilenden Hände meines Physios Johannes sieht es aktuell wieder ganz gut aus. Danke nochmal, dass du dafür heute deine Mittagspause geopfert hast.

Wie immer wird es Zeit langsam die Ziele für das Rennen am Sonntag zu formulieren. Wenn alles passt und die Bedingungen ideal sind, werde ich versuchen meine Bestzeit von 2:45:03h anzuGREIFen. Dies wäre dann gleichzeitig Unterfränkischer Rekord, der aktuell bei 2:46:33h liegt. Gelaufen im Jahr 2006 von Manfred Dormann, einem der besten deutschen Altersklassenläufer.

Laut dem AK-Leistungs-Rückschritt-Rechner von Peter Greif ist von meiner gelaufenen Bestzeit, nach 2 Jahren eine 2:48:22h zu erwarten, was meinem Zweitziel entsprechen würde.

Als Motivationserhalt bei ungünstigem Rennverlauf dient mein drittes Ziel. Dann sollte zumindest die 2:56:21h unterboten werden, was gleichzeitg ein neuer AK-Rekord der 55-jährigen vom Laufbezirk Bayerischer Untermain wäre.

Also am besten am Sonntagmorgen um 8:45 Uhr den NDR einschalten und feste die Daumen drücken. Auch wenn es – wie bei jedem Marathon – hintenraus ziemlich hart wird werde ich mein Bestes geben…

2211 km

StatistikOstersamstag 2015, sieben Wochen Fastenzeit sind fast vorbei. Für mich persönlich begann die Zeitrechnung bereits am Rosenmontag, mit der Reise ins Trainingslager nach Andalusien.

Seither ist viel passiert und ich bin viele Kilometer gelaufen. So viele wie noch nie in solch einem Zeitraum. Im Trainingslager – im perfekten Umfeld – sicher kein Problem, aber zuhause mit dem Berufsalltag und allen sonstigen Einflüssen sicher nicht einfach. Aber ich hab es durchgezogen.

Anfangs mit hoher Qualität und teilweise 2 wöchentlichen Tempoeinheiten, sowie langen Läufen über 40km mit steigender Endbeschleunigung. Ich spürte regelrecht wie die Form kam, aber es gab auch Krisen.

Speziell Anfang der Woche fühlte ich, dass ich an meine Grenzen stoße. Die Reaktion kam umgehend und seit diesem Zeitpunkt wurden die Nüchternläufe um 6 Uhr morgens vor der Arbeit gestrichen. Dadurch habe ich mich wieder etwas gefangen.

Jetzt steht noch ein langer Lauf über 40km mit 15 Endbeschleunigung auf dem Programm, den ich Morgen angehen werde. Ich hoffe dass ich gut durchkomme. Ab dann ist nur noch Erholung angesagt.

Der Hamburg Marathon ist zwar erst in 3 Wochen, aber ich stehe bereits nächsten Sonntag in Husum bei der Halbmarathon-DM an der Startlinie und werde um einen Podestplatz in meiner AK kämpfen. Ich hoffe die knappe Woche reicht für die Regeneration und das Training der letzten Wochen zahlt sich aus…

Angekommen

10Seit zwei Wochen bin ich jetzt wieder Zuhause. Den Rhythmus mit zwei täglichen Trainingseinheiten habe ich beibehalten. Es läuft weiterhin sehr gut.

Letzte Woche standen zwei schnelle Tempoeinheiten auf dem Programm. Die 6x1000m mit 1000 Trab im Schnitt von 3:28/km waren improvisiert.
Zwei Tage später dann 17x400m mit 200 Temporeduktion. Die vorgegebenen 1:24 min konnte ich nicht durchbringen, aber dennoch eine gute Tempoeinheit auf der ungeliebten Bahn. Samstags lief dann der 40er mit 6km Endbeschleunigung im 3:58/km Schnitt wieder perfekt.

Diese Woche begann mit dem langen 18er TDL in 3:52/km. Superlaufgefühl, nur hintenraus musste ich etwas knautschen. Nach zwei ruhigeren Tagen dann gestern der „Lange“ mit 9km Endbeschleunigung die ich in guten 3:56/km durchbrachte.

Für heute und morgen ist Regeneration angesagt. D.h. außer den morgentlichen Nüchternläufen lege ich die Beine hoch.

Am Sonntag geht es dann nach Niederrodenbach zum „Schnellen Zehner“. Dort bin ich vor 3 Jahren mit 35:19 min meine 10er Bestzeit gelaufen. Mal sehn was der „Formüberprüfungslauf“ aus dem Marathontraining heraus bringt. Die Garmin prophezeit ja fantastische Zeiten. Der Trainingsplan ist da eher realistischer ….