Soeben habe ich mich für den Laufurlaub in Spanien, an der Costa del la Luz von P.G. angemeldet. Nach längerer reiflicher Überlegung und einer kurzer telefonischer Anfrage heute früh kam die Bestätigung, dass noch ein Platz frei wäre. Jetzt muss ich natürlich noch die offizielle Bestätigung abwarten, aber ich denke dies hat nur noch formalen Charakter.
Gelaufen bin ich heute 21 lockere km überwiegend durch Pfützen und Schneematsch in 1:47:15. Morgen steht mit dem 15 km Tempowechsellauf wieder etwas Flotteres auf dem Programm. Hoffe nur dass ich etwas früher aus dem Büro komme. Wie immer wird der Stress, je näher der Jahreswechsel heran rückt, von Tag zu Tag größer.
Archiv für den Monat Dezember 2005
Langer Lauf
Aus terminlichen Gründen zog ich gestern kurzfristig den langen Lauf einen Tag vor. Ich startete bereits um kurz nach 13 Uhr und lief zuerst die Halbmarathonstrecke um anschließend zusammen mit dem Lauftreff noch auf die 12-er Runde zu gehen.
Zuhause überlegte ich noch welche Schuhe ich anziehe und entschloss mich dann für die ungeliebten wasserdichten Asics Eagle Trail. Eine Wahl die sich schon auf den ersten Kilometern auszahlte. Ich versank zum Teil fast bis zum Knöchel in Matsch und Schlamm. Am höchsten Punkt der HM-Strecke zog ich dann als erster eine Spur in den über Nacht gefallenen Neuschnee. Nur die Schüsse in unmittelbarer Nähe besorgten mich, anscheinend war da eine Treibjagd im Gange. Bis auf ein meinen Weg kreuzendes Reh bekam ich aber niemand zusehen.
Pünktlich um 15 Uhr war ich am Bienenstock und zusammen mit Werner, Hilmar, Henning und Edgar G. ging es auf die 12-er Runde. Am „Berg der Erkenntnis“, trennten wir uns und ich lief mit Henning alleine zurück. Zusammen kamen so in 2:54:05, 33 km mit einigen Höhenmetern bei schwierigen Bodenverhältnissen. Meine Sehne bereitet mir keinerlei Probleme und mit dem heutigen Lauf werde ich wohl einen neuen Kilometer-Wochenrekord – mit Ausnahme des Trainingslagers in Belek – erreichen.
Wetter
Irgendwie scheint es der Wettergott gut mit mir zu meinen. Wenn ich so die anderen blogs lese haben da heute einige ganz schön gelitten.
Auch hier bei uns in der Gegend hat es ganz schön gehaust. Als ich um 17 Uhr auf die Piste ging hing zwar eine riesige schwarze Wolke über mir, aber bis auf ein paar Tropfen blieb ich, wie die letzten Tage trocken.
Hoffe dass das bei dem langen Lauf am WE auch so bleibt.
Nike Air Cesium
Nachdem ich das erste Paar umgetauscht hatte weil die Schuhe doch extrem klein ausfallen, war heute der erste Lauf mit den Nike Air Cesium. Ist schon ein völlig neues Laufgefühl. Anfangs fast unangenehm, weil der Bodenkontakt doch sehr direkt ist. Doch mit jedem gelaufenen Meter fühlte ich mich wohler, am Ende kamen 20 km zusammen. Kann mich nicht erinnern mit neuen Schuhen beim ersten Lauf soviel km zurückgelegt zu haben. Übrigens ohne Einlage, das Fußbett ist flach wie ein Brett. Hatte deswegen extra nochmals die Uni Tübingen kontaktiert, die den Schuh mitentwickelt haben.
Die Antwort lautete:
„Der Schuh sollte eigentlich ohne Einlage gelaufen werden (hat schon einen Keil integriert). Bei starken Pronierern kann eine Einlage getragen werden, allerdings sollte diese abgeschwächt sein (z.B. geringere Längsgewölbestütze).“
Maus und Hase
Heute leistete ich mir den Luxus und absolvierte die 17x400m mit 200m Temporeduktion im Tageslicht. Dafür ging es bereits morgens um kurz nach 7 Uhr auf die Aschenbahn in unserem Stadion.
Der Untergrund war total gefroren und kurz vor Start und Ziel lag auf der Innenbahn eine tote Maus. Schräg gegenüber auf der Außenbahn lag ein toter Hase. Das Opfer einer Treibjagd, oder war er an einer Krankheit verendet?
Auf jeden Fall hielt ich einen gehörigen Abstand, da ich die Tage vorher in einer Zeitung einen Artikel über so eine komische Hasenkrankheit gelesen hatte, bei der sich mehrere Jäger infiziert hatten und einer davon sogar daran starb.
Die 10 km liefen relativ locker in 44:30, wobei die 400-er bei geplanten 1:32 mit 1:35 – 1:31 – 1:29 – 1:31 – 1:32 – 1:32 – 1:32 – 1:32 – 1:31 – 1:32 – 1:32 – 1:31 – 1:33 – 1:33 – 1:32 – 1:35 – 1:31 doch relativ gleichmäßig waren. Ist halt doch ein großer Unterschied ob man blind im dunkeln oder im Tageslicht läuft.