Heute Abend bin ich mit dem MTB die Elsenfelder HM-Strecke abgefahren. Die ersten 10 km geht es in einer großen Schleife überwiegend auf geschotterten Wegen durch den Wald bis Erlenbach. Zwischendurch kommt eine kurze Passage mit versandeten Feldwegen. Da ich mit „Vollgas“ unterwegs war, hob es mich da fast aus dem Sattel.
Nach ca. 9 km ist man fast wieder am Ausgangspunkt und die Strecke geht jetzt durchgängig, leicht ansteigend auf Asphalt bis kurz vor Eschau. Am Wendepunkt hatte ich Probleme mit meinen Schuhen aus den Klickpedalen zu kommen, der Radweg ist ziemlich schmal und es geht eng zu.
Auf dem Rückweg ging es logischerweise überwiegend leicht bergab und ich konnte mühelos bis auf knapp 40 km/h beschleunigen. Im Ziel angekommen stoppte ich 41:53 min ab, ein glatter 30-er Schnitt. Von solchen Geschwindigkeiten können Läufer – mit Ausnahme der Sprinter – nur träumen.
Wie gerne würde ich am Sonntag an der Starlinie stehen, statt als Zuschauer am Streckenrand. Deshalb ist es für mich unverständlich, dass bestimmte Leute die z.Zt. in Topform sind, hier bei ihrem Heimspiel nicht antreten.
Archiv für den Monat September 2005
Radcross
So langsam mutiere ich vom Läufer zum Radfahrer. Nachdem ich 230 von 270 Wochenkilometern vorwiegend auf Brettebenen Radwegen auf dem kleinen Blatt abgestrampelt hatte, ging es heute erstmals mit frisch geölter Kette in den Wald.
Die ersten 10 km nutzte ich noch zum einrollen, aber dann ging es die erste Steigung hoch. Von nun an war Cross pur angesagt über Wurzeln und Steine, bergauf und bergab.
Nach 40 km war ich total fertig wieder Zuhause angekommen. Mit der Zeit macht das biken so richtig Spaß. Morgen früh geht’s wieder mit dem MTB zur Arbeit.
Insgeheim spiele ich schon mit dem Gedanken mir ein richtiges Rennrad anzuschaffen, wennÂ’s mit dem Laufen nicht mehr klappen sollte.
Regeneration
Nachdem ich jetzt 5 Tage hintereinander 230 km mit dem Fahrrad unterwegs war, stand heute Regeneration auf der Tagesordnung. Und die hatte ich auch nötig, das radeln geht nämlich ganz schön in die Oberschenkel.
Dennoch war ich auch heute auf 2 Rädern auf dem Weg zur Arbeit. Wusste schon gar nicht mehr wie schön Motorradfahren ist. Auf dem Heimweg wurde noch eine kleine Runde durch den Spätsommerlichen Spessart gedreht.