

Archiv für den Monat April 2005

Super-Test: 15km Tempodauerlauf
war heute angesagt.
„In der Regel gilt : Das Tempo , welches Du im Training über 15km laufen kannst, bringst du beim Trainings-Niveau T7M/S und T6M/S auch im Wettkampf über 42,2km durch“
steht in P.G.’s Trainingsplan.
Nun ja, ich trainiere jetzt ein knappes Jahr nach einem T6M-Plan, nur glauben kann ich es nicht so recht.
Nachdem ich bereits in Belek, mit der Belastung durch die vielen Trainingseinheiten eine überraschende 57:50min auf dieser Strecke gelaufen war, stand heute am Ende eine 56:48min. Dabei konnte ich mich z.T. sogar noch mit Peter, der die ersten und letzten 3 Kilometer mitgelaufen war unterhalten und ihm am Ende sogar im Schlussspurt deutlich davon laufen!
Nun bin ich natürlich total verunsichert mit welcher Zielzeit ich den Marathon in Würzburg angehen soll.
Die 1800 Kilometer-Jahres-Marke
konnte ich mit meinem heutigen Lauf überspringen. Das ist eine 30%-ige Umfangssteigerung zum Vorjahr! Dazu hat sicher das Trainingslager in Belek beigetragen, aber im Wesentlichen habe ich in diesem Winter doch ordentlich Kilometer gesammelt.
Es zwickt zwar jeden Morgen woanders, aber im Großen und Ganzen ist orthopädisch und muskulär doch noch alles soweit in Ordnung.
Ganz im Gegensatz zu manchem Läufer in meinem näheren Umfeld, wie man deutlich an den vielen roten Kreuzen im Kilometerspiel unter dem Greif-Club sieht. An dieser Stelle an all die Verletzten ?gute Besserung?!
Hoffe, dass ich die zwei letzten Wochen bis zu meinem Marathon-Wettkampf noch verletzungsfrei überstehe. Man soll es ja nicht beschreien, aber ich habe es selbst vor meinem ersten Marathon erlebt, wo ich mir 1 Woche vor dem Wettkampf eine Muskelverhärtung in der Wade zugezogen hatte.
35km mit 15km Endbeschleunigung
Um 13:30 Uhr ging es los. Was für ein Gegensatz zu meinem letzten 35-er vor 3 Wochen auf der gleichen Strecke. Den musste ich noch in kompletter Winterbekleidung, zum Teil im Schneegestöber absolvieren. Heute war ich dagegen in Singlet und Short unterwegs. Am Anfang fröstelte es mich doch etwas, was an dem starken Gegenwind lag. Das änderte sich jedoch sobald der Wind weg war, die Sonne wärmte richtig.
Bis Kilometer 20 lief ich in einem 4:55-er Schnitt, die 15km- Endbeschleunigung brachte ich in zufrieden stellenden 1:02:49, was einem 4:10-er Schnitt entsprach durch.
Jetzt heißt es erst noch mal richtig regenerieren, für den Super-Test am Montag!