Ja, er lebt noch, er lebt noch…

Langsam macht die Lauferei wieder richtig Spaß. Weniger für meine Trainingspartner, dafür aber umso mehr für mich. So entwickelte sich am Mittwoch im Lauftreff der geplante extensive 15km Lauf zu einem schönen Fahrtspiel, bei dem ich meinen Puls in Schwindelerregende Höhen treiben konnte. Das ganze endete in einem reinen Ausscheidungsrennen, wobei mich Peter wieder total verblüffte. Sein Talent und mein Trainingsehrgeiz…
Nach dem Ruhetag am Donnerstag hatte ich freitags die Ehre mit einem ehemaligen Deutschen Meister auf der 50km Ultradistanz einen lockeren Lauf zu absolvieren. In einem intensiven Gespräch erzählte er mir von seinem damaligen Training und seiner Einstellung zum Laufen. Das brachte mir eine erneute Bestätigung, dass ich z. Zt. eigentlich gar nicht so viel verkehrt mache.
Beim heutigen 25km Lauf, gingen die Pferde wieder mit mir durch. Nach einem ruhigen Beginn, steigerte sich das Tempo und ich absolvierte die „original Mömlinger Halbmarathonstrecke“ mit immerhin 330Hm in neuer Rekordzeit von 1:33:40, wobei die letzten 3 flachen Kilometer mit 11:40 „relativ“ locker waren. Die restlichen 4km lief ich regenerativ auf der Bahn aus.
Anschließend war da noch eine total chaotische Jahresversammlung der Leichtathletik-Abteilung, die vor Emotionen überkochte.
Als persönliches Ergebnis hieraus kann ich mich nun als „offiziellen Pressewart“ des Lauftreffs bezeichnen.

Regeneration

Heute früh kam die ernüchternde Bestätigung. Durch die erneuten Muskelprobleme nach dem 35-er vom Samstag ist der Start in Mainz nicht sinnvoll. Die Zeit ist zu knapp und das Risiko erneut „aussteigen“ zu müssen ist einfach zu groß. Der „psychologische Knacks“ den ein weiterer Ausstieg verursachen würde brächte mich in meiner läuferischen Entwicklung sicher nicht weiter.
Also heißt es jetzt einen dicken Schlußstrich unter das Projekt Frühjahrsmarathon zu ziehen und wieder in den normalen Trainingsplan einzusteigen. Das heißt konkret, in die zweite Regenerationswoche nach dem ursprünglichen Marathonwettkampf. Sobald es meine Wadenmuskeln wieder zulassen werde ich mich in nächster Zeit auf die Unterdistanzen konzentrieren und versuchen hier meine Bestzeiten zu verbessern.
Vielen Dank noch mal, an dieser Stelle, an alle die mich während der letzten Tage moralisch unterstützt haben, besonders an Dirk der mir freundlicherweise seinen Startplatz von Mainz zur Verfügung gestellt hat.

Neue Marathon-Wettkampfschuhe

Nachdem ich mit den „Brooks Racer“ solche Probleme beim Würzburg-Marathon bekam, habe ich mir nun nach intensiver Beratung den „Brooks Burn 2“ angeschafft.
Bildquelle: greif.de

Neue Marathon-Wettkampfschuhe

Nachdem ich mit den „Brooks Racer“ solche Probleme beim Würzburg-Marathon bekam, habe ich mir nun nach intensiver Beratung den „Brooks Burn 2“ angeschafft.

Er gehört zur Kategorie der Light-Weight-Schuhe und besitzt erheblich mehr Dämpfungseigenschaften als der Racer, trotz eines noch akzeptablen Gewichts. Auf den ersten Blick ein optisch schöner Schuh, der mir bei der ersten Anprobe hervorragend passte.
Heute erfolgte der Praxistest auf einer lockeren 12km-Runde. Beim morgigen 35-er mit 15km Endbeschleunigung wird er auf seine „Langstreckentauglichkeit“ überprüft.

Pages: 1 2 3 4 5 Next