Zahlenspiele

Alles ist möglich. So langsam wird’s Zeit, dass ich meine 3 Ziele für den Marathon definiere. Wenn nur nicht diese blöden Wettervorhersagen wären…

 

2:46:37 h              Persönliche Bestzeit, März 2011 in Kandel

2:46:29 h              Bestzeit von Vereinskollege Mario, Berlin 2011

2:44:24 h              Platz 1 M50 Unterfranken Bestenliste, gelaufen 2003

2:44:15 h              Platz 4 M50 Deutsche Bestenliste 2011

2:42:19 h              Platz 3 M50 Deutsche Bestenliste 2011

2:41:34 h              Platz 2 M50 Deutsche Bestenliste 2011

2:41:25 h              Vereinsrekord TV Mömlingen von Helmut, Frankfurt 1988

2:40:41 h              Platz 1 M50 Deutsche Bestenliste 2011

 

  • 10 km Zeit x 4,50 = 2:39:45 h Höchstausdauertrainiert
  • 10 km Zeit x 4,60 = 2:43:20 h Hochausdauertrainiert
  • 10 km Zeit x 4,66 = 2:45:45 h Sehr gut ausdauertrainiert
  • 10 km Zeit x 4,70 = 2:46:50 h Gut ausdauertrainiert

Tapering

Mal zwickt es hier, mal zwackt es dort, mit dem herunterfahren des Umfangs reagiert der Körper. Den letzten langen Lauf zog ich auf Samstag vor. Erst lief ich alleine auf dem Radweg bis Neustadt 14 km flach in 4:30/km dann zusammen mit dem Lauftreff schön gemütlich, den Pitschgrund. Zusammen waren das dann 30 km.

Am Sonntag schaute ich mir erst den Berlin-Marathon an und verfolgte meine dort laufende Bekannten live im Internet. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Dietmar, Walter und Mario zur neuen Bestzeit und Gratulation an Robert, Wolfgang und Rüdiger zu ihren Topzeiten. Nachmittags fuhr ich nach Sulzbach und lief dort die letzte Etappe des Churfrankentrails 7,5 km rückwärts. Dann wendete ich und begleitete Ute bis ins Ziel. Bei dieser Gelegenheit nochmals herzlichen Glückwunsch an den überragenden Sieger Tobias Hegmann, der seine Vorjahreszeit um fast 6 min unterbot! Gestern nochmals ein extensiver Lauf von 15 km in die hereinbrechende Dunkelheit.

Heute gönnte ich meinen Beinen dann eine ausgiebige Thai-Massage mit Fußreflexzonenmassage. Gleich anschließend versuchte ich nochmals mein MRT für Sonntag zu finden. Mit den 5 x 1000 in 3:54-3:54-3:53-3:54-3:53 lag ich dann gar nicht so schlecht, obwohl sich meine Beine – zumindest anfangs – wie aus Gummi anfühlten. Ab jetzt wird nur noch locker gejoggt und gehofft, dass das Wetter am Sonntag mitspielt. Im Moment siehts ja gar nicht danach aus….

Alles im Plan

Das Trainingslager in Wolfshagen war ein voller Erfolg. In 26 Trainingseinheiten kam ich in den zwei Wochen auf 505 km. Soviel wie nie zuvor. Nach Rücksprache mit dem Trainer, absolvierte ich auch in der nachfolgenden Woche die morgendlichen Nüchternläufe, wobei mir diese immer leichter fielen. Leider konnte ich jedoch nach dem Frühstück nicht ausruhen, sondern musste zur Arbeit, da jeder Urlaub einmal zu Ende geht. Dennoch ging die Woche mit 213 km in die Bücher. Damit war der zweite geplante dreiwöchige Umfangsblock geschafft und alles im grünen Bereich.

Der lange erwartete Formschub war mittlerweile eingetroffen und ich konnte beim Langen Lauf die 15 km Endbeschleunigung in sensationellen 58:40 min durchziehen. Dies bestätigte sich dann zwei Tage später beim Formprüfungslauf über 18 km, mit neuer Bestzeit von 1:07:13 h, ein glatter Schnitt von 3:44/km.

Gestern versuchte ich dann bei den 3 x 4000 m mein MRT zu finden. Mit 15:50-15:38-15:40 min lag ich irgendwo im richtigen Bereich, wobei ich mich erst nächste Woche bei den abschließenden 5 x 1000 m festlegen werde. Am Wochenende geht’s vorher nochmals ganz entspannt auf die lange Runde, wo ich genug Zeit und Muße habe um mein Zeitziel zu definieren. Dabei hätte ich am Samstag eigentlich auch in Pfungstadt bei einem Senioren-Länderkampf starten können. Die persönliche Einladung des BLV musste ich aber aufgrund des anstehenden Marathons schweren Herzens ablehnen. Schade, wann wird einem schon einmal so eine Ehre zu teil.

Gespannt sein darf man am Sonntag auf die Ergebnisse aus Berlin. Hier gibt es dazu ein hoch interessantes Interview mit Haile Gebrselassie, welches ihn auch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigt:

 

Trainingslager Wolfshagen

Langsam geht das Trainingslager in Wolfshagen dem Ende entgegen. Nach dem neuen Wochenrekord von 252 km, stehen nach 7 Trainingseinheiten seit Montag, aktuell bereits wieder 126 km im Lauftagebuch.

Gestern hatten wir mit dem 18-er bereits die letzte harte Tempoeinheit absolviert. In zufriedenstellenden 3:48/km verpasste ich zwar meine Zielzeit, aber dafür lief ich mit sensationellen 147 AVG Pulswerten. Dass die Form ansteigend ist merkte ich schon Tags zuvor beim Extensiven um die Granetalsperre, wo ich hintenraus mit Doro das Tempo bestimmte.

Heute haben wir den ersten Regentag, dafür dürfen wir uns jetzt zwei Tage von den harten Belastungen erholen, bis es am Samstag zum letzten Mal auf die lange Runde durch den Harz geht.

Wir haben hier eine ganz tolle Truppe und es ist Wahnsinn wie schnell trotz „Trainieren-Essen-Ausruhen-Trainieren-Schlafen“ die Zeit vergeht.

HM Schotten

Es sollte eine  Standortbestimmung sein, auf dem Weg zum Herbstmarathon am Bodensee, aber leider lief es doch nicht so wie ich mir es vorgestellt hatte.

 

Die erzielten 1:20:33 sind sicher noch ausbaufähig, aber die Form ist einfach noch nicht so wie sie sein sein soll. Trotzdem reichte es neben dem Altersklassensieg damit in der Gesamtwertung zum vierten Platz.

Aber es bleibt ja noch etwas Zeit und ich arbeite intensiv daran. Mal schaun, was dabei raus kommt…