Aquajogging

Wusste gar nicht wann ich das letzte Mal in einem Schwimmbad war. Sind bestimmt schon 7 Jahre her. Das Beste vorneweg, ich hab’s nicht verlernt, trotz der langen Zeitspanne klappte es noch ganz gut mit dem schwimmen.
Aquajoggen ist gewöhnungsbedürftig, so richtig Spaß machte es mir eigentlich nicht. Nach einer halben Stunde zog ich den Gürtel aus und schwamm erstmal 1000m.
Zum Schluss nochmals Aquajogging, wobei es mit der Zeit doch irgendwie besser lief.
Nach einer Woche faulenzen, merkte ich die Belastung gegen Ende doch deutlich. Mal sehen wie sich das morgen anfühlt.

Rückblick

Mit dem heutigen Tag endet die erste Hälfte des Jahres, Zeit für einen Rückblick.

Stand heute wurden 2695 Kilometer im Jahr 2005 gelaufen. Der Spitzenwert mit 713 km lag im Monat März, wobei hier ein zweiwöchiges Trainingslager mit jeweils 2 TE/Tag ausschlaggebend war. Gehandikapt durch eine hartnäckige Achillessehnenentzündung steht im Juni mit 131 die geringste Kilometerleistung zu Buche. Das entspricht einem Kilometerschnitt von 450 km/Monat, bzw. 104 km/Woche.
Nach einer 3-tägigen Erkältungs-Zwangspause Mitte Mai und anschließenden Achillessehnenproblemen konnte ich nicht mehr richtig trainieren. Das heißt seit 7 Wochen war ein Training nach Trainingsplan-Vorgaben nicht mehr möglich.
Die wenigen Wettkämpfe in diesem Jahr verliefen überwiegend unbefriedigend, wobei der Marathon-Ausstieg in Würzburg den absoluten Tiefpunkt bildete. Das einzig positive ist die Verbesserung der 10 km Bestzeit um 52 sec auf 37:19 min, wobei hier bei optimalen Bedingungen sicher noch mehr drin gewesen wäre.
Zusammengefasst bedeutet das, dass ich meine Ziele bei weitem nicht erreicht habe. Die Schwächen lagen im Muskulären Bereich, insbesonders in der Wadenmuskulatur, woher sicher auch meine momentanen Probleme kommen. Im Moment stehe ich in der medizinischen Rehabilitation. Nach Wiederherstellung und entsprechender Belastbarkeit der Sehne, hoffe ich bei einem vernünftigen Neuaufbau im Herbst dieses Jahres mein Hauptziel, einen Marathon mit einer halbwegs passablen Endzeit laufen zu können.

Um 8 Uhr ging?s beim Zahnarzt los. Endlich sollte mein, erst vor kurzem, abgebrochener Schneidezahn erneuert werden. Nach einer knappen Stunde Wartezeit, trotz vorher vereinbartem Termin begab ich mich auf den berühmten Stuhl. Nach eineinhalb Stunden Behandlungszeit und etlichen Abdrücken wurde mir wieder das Provisorium eingesetzt. In zwei Wochen bekomme ich dann die endgültige Version.
Anschließend besuchte ich den Orthopädie-Schuhmacher in Hösbach. Frau Dr.Schmidt hatte mir empfohlen unter meine Einlagen einen 0,5 cm hohen Fersenkeil zur Entlastung der Achillessehne einbauen zu lassen.
Werner schaute sich meinen Fuß an und stellte nochmals eindeutig fest, dass mit der Fußgelenks-Blockade die Ursache des Problems behoben sei. Er passte die Fersenerhöhung an die Einlagen an und meinte dass dies nur für die Übergangszeit nötig sei.
Abends war dann letztendlich der erste Termin zur Lasertherapie in Miltenberg.

war die Aussage der Orthopädin die ich heute wegen meiner anhaltenden Achillessehnenprobleme aufsuchte.
Der gestrige Laufversuch ging total in die Hose. Gleich zu Beginn meldete sich die Sehne. Auch nach den ersten Kilometern wurde es nicht wie sonst besser, sondern die Schmerzen wurden immer massiver. Zusammen mit Peter und Eberhard lief ich die 12-er. Den letzten Teil der Strecke ging es überwiegend bergab. Ich forderte die beiden auf weiterzulaufen und blieb kurz stehen um zu dehnen, doch auch dies brachte keine Erleichterung. Im Gegenteil, beim erneuten Anlaufen waren die Schmerzen so intensiv, dass ich die beiden letzten Kilometer bis zum Stadion barfuss gehend zurücklegte.
So schlecht war es mir bisher noch nicht mit dieser Verletzung ergangen. Die Sehne war dick geschwollen und gerötet. Jetzt wurde mir klar, dass die ganze Selbstmedikation nichts brachte und es höchste Zeit wurde professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Glücklicherweise konnte ich heute gleich am Nachmittag zu einer – von Läuferkollegen empfohlenen – Fachärztin für Orthopädie – Chirotherapie ? Sportmedizin und ehemalige Spitzen-Mittelstreckenläuferin, in die Sprechstunde gehen.
Die eingehende Untersuchung ergab, dass die Sehne selbst nicht in Mitleidenschaft gezogen ist, jedoch eine starke Entzündung vorliegt. Sie zeigte mir noch ein paar Dehnübungen für die Wade und schrieb mir ein Rezept für eine krankengymnastische Behandlung und Elektrotherapie.
Mit dem eindringlichen Hinweis meine weitere sportliche Zukunft nicht zu gefährden verbot Sie jedwede Belastung des Fußes in den nächsten 2 Wochen. Um meine Form in dieser Zeit zu erhalten empfahl Sie mir Aquajogging.

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