Ins Wasser gefallen

Bereits beim Einlaufen zur geplanten 4 x 4000 m Tempoeinheit, fielen die ersten vereinzelten Tropfen. Die ersten beiden Runden konnten wir noch problemlos absolvieren, aber dann öffnete der Himmel alle Schleusen und wir waren in kürzester Zeit naß wie die begossenen Pudel. Dazu kam ein böiger Wind, der auf meinen letzten Metern fast in Sturmstärke überging.

Der Trainer brach die Einheit ab und schickte uns zurück ins nahegelegene Hotel, bevor wir uns alle den Tod holen würden. So etwas habe ich in meiner bisherigen Laufkarriere noch nicht erlebt.

Laut Vorhersage soll es morgen den ganzen Tag so sauen und auch die nächsten Tage ist schlechtes Wetter vorhergesagt. Schöne Aussichten…

Angekommen

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Nachdem die ersten Tage im Trainingslager bereits vergangen sind wird es Zeit sich hier zu melden.

Mittlerweile sind auch die letzten Nachzügler in Conil eingetroffen und die Stimmung in der Truppe ist hervorragend.

Wettertechnisch ist es mit Temperaturen um die 17 Grad Ideal zum laufen, aber trotzdem vermissen wir alle etwas die Sonne und den blauen Himmel.

Den ersten Tempolauf – der 10er ohne Uhr – bin ich am Samstag mit 38:08 min noch etwas verhalten angegangen. Damit war ich aber doch 34 sec schneller als meine Ansage und lag auf dem 6. Platz der Wertung.

Leider spürte ich danach eine leichte Muskelverhärtung in der linken Wade, die unser Physio Carsten tags darauf, nach der Morgeneinheit erfolgreich behandelte.

Allerdings trat das Problem nach dem abendlichen 20 km extensiven Dauerlauf in 4:38/km erneut auf.

Deshalb nahm ich heute früh nur als Zuschauer an der Athletikeinheit am Strand teil. Danach trabte ich ruhige 13 km am Strand.

Die anschließenden Wechselbäder zeigten Wirkung und jetzt hoffe ich heute Nachmittag die 4x4000m erfolgreich absolvieren zu können.

Nach dem Frühstück gab es übrigens einen interessanten Vortrag von Peter Greif zum Thema Testosteron.