Sponsoren

Jetzt hätte ich bei meinem Rückblick doch fast das wichtigste vergessen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei allen bedanken, die mich im zurückliegenden Jahr in irgendeiner Form unterstützt haben.

Besonderen Dank an meinen Hauptsponsor INTERSPORT Profimarkt Mömlingen für den Super-Service und die Ausstattung mit der aktuellen Laufkollektion und den neuesten Laufschuhen.

Danke an ASICS die mich dieses Jahr in den elitären Kreis der ASICS Frontrunner aufgenommen haben und mich die letzten Wochen mit einigen Paketen überraschten.

Danke an LEGUANO für die Unterstützung bei den ersten Schritten mit den Barfuß-Modellen.

Danke an den MAIN AUSDAUERSHOP Niedernberg für die Testschuhe von K-Swiss.

Danke an meinen Trainer Peter Greif für die Beratung und Unterstützung sowie die Testprodukte.

Danke an das ORTHOTEAM BISCHOFF in Großwallstadt für die Kompressionsstrümpfe von Bauerfeind.

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe und bin natürlich für weitere Angebote und Unterstützung jederzeit offen.

Rückblick

Das Kalenderjahr neigt sich zu Ende, die Tage werden immer kürzer. Das neue Trainingsjahr ist dagegen schon über vier Wochen alt und die Zeit der Winterregeneration endete mit dem gestrigen Sonntag. Also höchste Zeit ein Resümee über das zurückliegende Laufjahr 2011 zu ziehen.

Im Nachhinein gesehen war es fast perfekt, mit zahlreichen Podestplätzen, persönlichen Bestzeiten und Meistertiteln.
Insgesamt nahm ich an 22 Wettkämpfen teil, wovon ich es neunzehnmal auf das Podest meiner Altersklasse schaffte. Darunter 5x Platz 3, 6x Platz 2 und 8x ganz nach oben auf den 1. Platz.
In der Gesamtwertung reichte dies zu elf Top10 Platzierungen und mit zwei 3. Plätzen gelang sogar der Sprung auf das Podest. Außerdem konnte ich beim erst kürzlich zurückliegenden Hockenheimringlauf in der Orthomol-Sport-Wertung den Gesamtsieg erringen.

Bei den Bayerischen Meisterschaften über 10 km-Straße errang ich in einem Hitzerennen, sowohl in der Einzelwertung, als auch in der Mannschaft zusammen mit Eberhard Rohe und Herbert Breunig, jeweils den 3. AK-Platz.
Gerade einmal vier Tage später holte ich mir – mit neuer Bestzeit – den AK-Kreismeistertitel über 10.000 m auf der Bahn.
Im Juli fanden die Bayerischen Seniorenmeisterschaften in Elsenfeld statt. Über 5.000 m auf der Bahn konnte ich – in einem taktisch ungeschickten Wettkampf – den Bayerischen „Vize-Meistertitel“ holen. Tags darauf sicher die deutlich stärkere Leistung, mit Platz 5 über 1.500 m im ersten Rennen über diese Distanz, gegen die bayerischen Spezialisten.

Anfang Oktober dann endlich ein Titel. Zusammen mit Karl-Josef Brand und Herbert Breunig wurden wir mit der Mannschaft Bayerischer Marathonmeister in der Altersklasse M50/55.
In der Einzelwertung blieb trotz toller Zeit „nur“ der Bayerische „Vize-Marathon-Titel“.

Schade, mit einer anderen Staatsbürgerschaft hätte das Ergebnis mit über 2 ½ min Vorsprung zur österreichischen Staatsmeisterschaft gereicht und in der Wertung der Vorarlberger Landesmeisterschaften wäre ich damit noch 10 min schneller als der dortige AK-Sieger gewesen.

Neben der Verbesserung der Marathon-Bestzeit auf nun 2:46:37 min gelang es mir gleich mehrfach die 10 km Zeit auf nun 35:28 min zu verbessern. Auch über die 5 km Straße, 10.000 m und 5.000 m Bahn sowie erstmals über 1.500 m stehen seit diesem Jahr neue Bestmarken zu Buche.

Nicht schlecht, für einen Läufer in meinem fortgeschrittenen Alter. Wenn ich gesund bleibe traue ich mir durchaus zu meine Bestzeiten im nächsten Jahr noch einmal anzugreifen.
Schaun mer einfach mal was geht, der Einstieg ins richtige Training ist heute mit einem Tempowechsellauf über 12 km schon mal geglückt.

Die zweite Woche

Die zweite Woche der Winterregeneration ist vorbei und das Projekt Leguano schreitet voran. Allerdings hatte ich es anfangs der Woche etwas übertrieben.

Nachdem der Einstieg in der ersten Woche so gut lief, versuchte ich dienstags etwas schneller damit zu laufen. Nach 5 km deutlich unterm 5-er Schnitt, machte ich erst Athletiktraining um dann nochmals 5 km zu laufen, wobei der letzte km nahe am 4-er Schnitt war.

Am nächsten Tag hatte ich Waden wie aus Beton und setzte die Kompressionstrümpfe schon tagsüber zur Regeneration ein.
Tags darauf lief ich „nur“ 3 lockere km mit den Leguanos aus. Nach einem Ruhetag am Donnerstag dann freitags wieder 9 km, ganz ruhig.

Für Sonntag war eigentlich ein langer Lauf geplant, den ich aber kurzfristig cancelte. Dafür absolvierte ich nüchtern – direkt nach dem aufstehen – 12 km in 1:15 h, ganz locker mit den Laufsocken durch den bunten herbstlichen Wald.

Summa Summarum kam ich somit auf 34 Wkm und so ganz, ganz langsam scheinen sich die Waden an die Dinger zu gewöhnen. Aber ich denke es ist noch ein weiter Weg, der viel Geduld und Ausdauer benötigt, bis ich mit den Leguanos so unterwegs sein kann wie ich es mir vorstelle.
Als Langstreckenläufer sollte man diese Eigenschaften eigentlich beherrschen und die „Einsamkeit“ scheint sich auch so langsam einzustellen…

Projekt Legunao

Die erste Woche der Winterregeneration ist schon fast vorbei. Ich nutze diese Zeit um mal wieder etwas Neues auszuprobieren.

Während des Trainingslagers im September in Wolfshagen machte ich die Bekanntschaft von Helmuth Ohlhoff, dem Geschäftsführer der Firma Legunao, der unserer Trainingsgruppe in einem Vortrag über natürliches Laufen insbesondere Barfußlaufen näherbrachte.
Dieses Thema faszinierte mich schon damals sehr und ich nahm im Nachhinein Kontakt zu ihm auf.

Kurz darauf bekam ich meine ersten „Leguanos“ und diese Woche war ich dann auch erstmals mit ihnen unterwegs.

Schön vorsichtig, lief ich damit am Montag – nach 15 Kilometern in herkömmlichen Laufschuhen – den ersten Kilometer im 6:30-er Schnitt. Dienstag trabte ich erst 3 km damit, um dann nach dem Athletiktraining noch 2 km dranzuhängen. Am nächsten Tag spürte ich meine Wadenmuskulatur extrem, was aber sicher auch auf die Stabis zurückzuführen war.

Am Mittwoch lief ich vor dem Lauftreff 4 km mit den Leguanos, danach gemeinsames Stabitraining und anschließend lockere 11 km in Laufschuhen. Donnerstags machte ich eine „Leguano-Pause“ um am Freitag erstmals 5 km am Stück damit zu laufen. dabei wagte ich mich auch wenige Meter auf einen Schotterweg um einfach den Untergrund mit den Legunaos zu spüren.

Heute war dann der erste ultimative Test. Nach einem knappen Kilometer Asphalt gings in den Wald. Auf einem Trail der dick mit Blättern bedeckt war, lief ich die ersten Meter noch vorsichtig um es dann richtig rollen zu lassen. Der Untergrund auf dem Waldboten war angenehmer als der Asphalt. Selbst als ich dann auf einen Schotterweg abbog bekam ich keinerlei Probleme mit den „Laufsocken“. Ich lief immer weiter und kam am Ende auf 12 km, wobei lediglich der erste und die beiden letzten auf Asphalt waren. Das Laufgefühl war phantastisch, lediglich gegen Ende spürte ich doch etwas die überforderte Muskulatur.

Der Anfang ist mit 27 Wochen-Kilometern gemacht, jetzt schaun wir mal wie sich das Thema weiterentwickelt, wobei ich ein richtig gutes Gefühl bei der Sache habe…

Übrigens gibt es eine weitere wichtige Neuigkeit. Seit letzten Samstag bin ich nicht mehr Abteilungsleiter Leichtathletik/Lauftreff des TV Mömlingen. Nach reiflicher Überlegung habe ich nach Ablauf der Wahlperiode mein Amt zur Verfügung gestellt.

Jetzt hoffe ich mehr Zeit zu haben um hier wieder etwas aktiver zu werden. 😉

Saisonausklang in Jügesheim

Zum Abschluß einer überaus erfolgreichen Laufsaison mit vielen Bestzeiten und tollen Resultaten starte ich gestern in Jügesheim bei der dort beginnenden Winterlaufserie 2011/2012 über die 10 km Distanz.

Gerade einmal 5 Tage nach dem Hockenheimringlauf waren die Beine noch nicht wieder so richtig gut.
Aufgrund des schönen Wetters und der zahlreichen Nachmeldungen wurde der Start kurzfristig um einige Minuten verschoben. Aber dann ging es gleich zur Sache. Meine Taktik lautete so lange wie möglich vorne dran zu bleiben.

Dies gelang auch die ersten drei Kilometer ganz gut, wo ich am Ende einer größeren Gruppe mitgehen konnte. Dann musste ich es doch etwas abreißen lassen und war wieder einmal für den Rest der Distanz alleine unterwegs.

Die Hälfte bei km 5 passierte ich nach 17:37 min. Leider geht es in Jügesheim den zweiten Abschnitt leicht bergan. Während ich von zwei jüngeren Teilnehmern auf diesem Streckenabschnitt überholt wurde, konnte ich noch einen vor mir Laufenden einsammeln. Am Ende fehlte dann doch wieder etwas die Kraft. Die Uhr tickte gnadenlos beim Zieleinlauf und sprang auf meinen letzten Metern noch um auf die 36 min.

Am Ende waren es dann genau 36:02 min, was in einem starken Teilnehmerfeld den 14. Gesamtplatz und den 3. Platz in der Altersklasse bedeutet.

Jetzt geht es erstmal in die wohlverdiente Winterregeneration.

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