TL Conil 2013 Rückblick

Am Freitag war es dann soweit, es hieß Abschied nehmen. Morgens drehte ich noch eine Runde über die Tempostrecke, die schöne Palmenstraße zum flachen Strand. Dort traf ich Cordula, der kurz zuvor Martin Grüning und Sonja von Opel begegnet waren. Die beiden veranstalten ab heute ein Runners Camp im Nachbarhotel.

Schon am Vortag begrüßte ich Martin per Handschlag auf der Straße vor Conil. Kurioserweise hatten wir bereits vorher per Facebook miteinander Kontakt aufgenommen, da er dort seine Ankunft in Conil ankündigte. Social-Media verbindet 😉

Wie im Flug verging die Zeit im Trainingslager. Es war wie immer ein Treffen mit vielen lieb gewordenen Trainingspartnern. Aber auch neue Freundschaften kamen hinzu.

Leider hatten wir mit dem Wetter etwas Pech. Regen, Blitz und Donner sowie ein teilweise starker kalter Wind beeinflusste unseren täglichen Trainingsablauf.

So brachen wir wegen einem Unwetter erstmals eine Tempoeinheit ab. Auch der letzte Lange Lauf musste wegen schlechter Wetterprognose verschoben werden und fand unmittelbar am Tag nach dem harten 18-er Tempolauf statt. Aber es lief eigentlich für alle erstaunlich gut.

In den zwei Wochen lief ich 464 Kilometern und verbrannte dabei über 25.000 kcal. Dabei ging die Formkurve stetig nach oben, obwohl bei den Tempoläufen noch deutliche Defizite aufgrund meiner Krankheitspause herrschten. Allerdings war ich im Vergleichszeitraum des Vorjahres auch im Abschluß meiner damaligen Marathonvorbereitung, während ich zur Zeit erst am Beginn stehe.

Deshalb lag der Schwerpunkt auch auf den Umfängen, während es jetzt mit guter Grundlage unmittelbar mit der direkten Vorbereitung weiter geht.

Das allerwichtigste. nämlich gesund aus dem Trainingslager zu kommen, habe ich erreicht. Nun freue ich mich auf Zuhause und natürlich ganz besonders auf das tolle ASICS-Frontrunner-Paket, das mich u. a. dort erwartet…

Fotoimpressionen: TL Conil Leuchtturmrunde

Mehr als die Hälfte des Trainingslagers ist vorbei. Leider hatten wir bisher wenig Glück mit dem Wetter. Nachdem bereits der erste Tempodauerlauf am Montag wegen Gewitter und Sturm abgebrochen werden musste, liefen wir auch am Freitag die 6 x 1200m bei katastrophalen Bedingungen mit starken Regengüssen und stürmischem Wind.

Gestern kam dann endlich wieder die Sonne und ich nahm den Foto mit auf die Leuchturmrunde, während die anderen Gruppen die 18-er Tempolaufstrecke für kommenden Dienstag abliefen. Hier ein paar Fotoimpressionen:

Fotoimpressionen: TL Conil Langer Lauf „Geier und Stiere“

Pünktlich wie bestellt änderte sich das Wetter, der Himmel riß auf und die Costa de la Luz machte ihrem Namen alle Ehre. Sonne pur und strahlend blauer Himmel. Bei Temperaturen um die 15 Grad und einem leichten Südwestwind im Rücken starteten wir zum Langen Lauf ins Landesinnere.

Anbei ein paar Fotoimpressionen:

Ins Wasser gefallen

Bereits beim Einlaufen zur geplanten 4 x 4000 m Tempoeinheit, fielen die ersten vereinzelten Tropfen. Die ersten beiden Runden konnten wir noch problemlos absolvieren, aber dann öffnete der Himmel alle Schleusen und wir waren in kürzester Zeit naß wie die begossenen Pudel. Dazu kam ein böiger Wind, der auf meinen letzten Metern fast in Sturmstärke überging.

Der Trainer brach die Einheit ab und schickte uns zurück ins nahegelegene Hotel, bevor wir uns alle den Tod holen würden. So etwas habe ich in meiner bisherigen Laufkarriere noch nicht erlebt.

Laut Vorhersage soll es morgen den ganzen Tag so sauen und auch die nächsten Tage ist schlechtes Wetter vorhergesagt. Schöne Aussichten…