{"id":6193,"date":"2015-03-04T14:38:46","date_gmt":"2015-03-04T14:38:46","guid":{"rendered":"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=6193"},"modified":"2015-03-04T14:38:46","modified_gmt":"2015-03-04T14:38:46","slug":"trainingslager-alltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=6193","title":{"rendered":"Trainingslager-Alltag"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/GOPR2300-e1425475850252.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/GOPR2300-300x225.jpg\" alt=\"DCIM101GOPRO\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6194\" \/><\/a>Es ist kurz nach 6 Uhr, der Wecker klingelt. Noch m&#252;de schalte ich ihn aus und bleibe noch ein paar Minuten im Bett liegen. Dann gebe ich mir doch einen Ruck und stehe auf. Die Beine sind schwer vom gestrigen 18er Tempodauerlauf. <\/p>\n<p>Nach einem Glas Wasser mit etwas Apfelessig und einer kurzen Morgentoilette, rolle ich die Beine mit der Blackroll. Die anschlie&#223;ende Rumpfstabi machen mich entg&#252;ltig wach. Noch kurz die Z&#228;hne putzen und anziehen, bevor ich meine ASICS Kajano nehme und zur Reception gehe. <\/p>\n<p>Wie jeden Morgen gr&#252;&#223;t der Nachtpf&#246;rtner mit einem freundlichen <em>&#8222;Buenos Diaz&#8220;<\/em>. Ich setzte mich auf das breite Sofa in der Eingangshalle und schn&#252;re meine Schuhe. Bernd kommt hinzu, er ist heute das erste Mal so fr&#252;h dabei. Eckhard kommt von seinem Zimmer. Cordula, Enrico und Robert stehen schon vorm Hotel und warten. Gemeinsam traben wir langsam los. Die ersten Meter sind hart, es geht ein kleines St&#252;ck hinauf. Wir laufen wie immer Richtung Tempostrecke. Der erste Kilometer &#252;ber 7 Minuten. <\/p>\n<p>Langsam wird es hell, die Stra&#223;enlampen gehen aus. Die Temperaturen sind auch heute wieder zweistellig. Nach einer Tempostrecken-Runde traben wir zwischen den Hotels auf einem Holzsteg &#252;ber eine alte Holzbr&#252;cke Richtung Strand. Vorbei an einem Fischrestaurant trennen sich unsere Wege. Ich laufe mit Eckhard Richtung Norden zu der Steilk&#252;ste. Diesen Strandabschnitt kann man nur bei Ebbe laufen. Aber hier ist es wundersch&#246;n. Jeder l&#228;uft alleine und h&#228;ngt seinen Gedanken nach. <\/p>\n<p>Meine sind beim gestrigen Tempolauf. Bis zur H&#228;lfte lief es super. Zusammen mit Alois aus Linz harmonierte die Tempoarbeit hervorragend. Er ist ein Jahr j&#252;nger als ich und ein sehr starker L&#228;ufer. Bis zur Wende nach km 9 war ich fast an ihm dran. Aber an dem kurzen Gef&#228;llst&#252;ck bekam ich pl&#246;tzlich Magenprobleme, die mich kurz darauf in die B&#252;sche zwangen. <a href=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/1-300x225.jpg\" alt=\"1\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-6208\" srcset=\"https:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/1-300x225.jpg 300w, https:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/1-400x300.jpg 400w, https:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/1.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Danach war irgendwie die Luft raus, auch die Kraft fehlte. Christian konnte ohne gro&#223;e Gegenwehr von meiner Seite vorbeigehen, obwohl es leicht bergab ging. Als ich dann Georg vor mir sah, der nur 15 km lief, mobilisierte ich etwas, was erneute Magenbeschwerden hervorrief und mich zu einem weiteren ungewollten Stopp zwangen. Letztendlich schaffte ich es dann doch nach 1:10:47 h ins Ziel, wo ich mich in einem harten Zielsprint noch gegen Thomas wehren musste. Immerhin ein 3:54\/km-Schnitt, die Uhr hatte ich durchlaufen lassen.     <\/p>\n<p>Mittlerweile bin ich am ersten Felsen angekommen. Hier wende ich und laufe zur&#252;ck, w&#228;hrend Eckhard weitertrabt. Weit in der Ferne sehe ich die Laufgruppe, die sich schon f&#252;r das Athletiktraining formieren. Locker trabe ich dorthin.<\/p>\n<p>Ich reihe mich ein und wir machen kurze Aufw&#228;rm- und Dehn&#252;bungen, gefolgt von etwas Lauf-ABC. Dann laufen die einzelnen Gruppen los. Heute Richtung S&#252;den am endlos breiten Sandstrand. Ein Flu&#223;, der hier ins Meer m&#252;ndet begrenzt unseren Weg und wir m&#252;ssen ihn &#252;ber eine Holzbr&#252;cke queren. Dann geht es wieder Richtung Strand. Das Meer kann man von hier gar nicht sehen. Man f&#252;hlt sich auf diesem Abschnitt wie in einer W&#252;ste. Nur Sand, so weit das Auge reicht. Aber schon nach wenigen hundert Metern taucht das Meer wieder auf. Es ist Ebbe, dadurch l&#228;sst es sich hervorragend laufen. Der Untergrund ist gut f&#252;r die Beine, die nach dem harten Tempolauf langsam wieder locker werden. Die Sonne ist bereits aufgegangen, aber es ist heute stark bew&#246;lkt. Es weht fast kein Wind, ideales Laufwetter. <\/p>\n<p>Am ersten Leuchtturm wenden wir und laufen zur&#252;ck nach Conil. F&#252;r 10 Uhr ist die K&#246;rperfettmessung angesetzt und anschlie&#223;end ist noch ein kurzer Vortrag. Zusammen mit Robert laufe ich noch eine Runde ums Hotel um die 14 Kilometer voll zu machen. Im Zimmer schnell duschen und zum Fr&#252;hst&#252;ck. Die Depots m&#252;ssen aufgef&#252;llt werden, auch mit Kohlenhydraten. Sonst w&#252;rde ich hier nicht &#252;berleben. Die K&#246;rperfettmessung zeigt einen Wert von 8,1 Prozent. So niedrig war der noch nie um diese Jahreszeit. <\/p>\n<p>Nach dem Vortrag gehe ich noch kurz in den Supermarkt. Mein Wasservorrat reicht nicht ganz aus f&#252;r die letzten Tage. Anschlie&#223;end lege ich mich zum Vitamin D auftanken in die Sonne, bevor ich diese Zeilen hier schreibe. Heute Nachmittag geht es dann zum letzten Mal auf die gro&#223;e Leuchtturmrunde. Morgen steht letztmals der Lange Lauf ins Landesinnere nach Los Naveros an. Ich freue mich schon darauf! Leider heisst es dann schon wieder Koffer packen und Abschied nehmen.      <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist kurz nach 6 Uhr, der Wecker klingelt. Noch m&#252;de schalte ich ihn aus und bleibe noch ein paar Minuten im Bett liegen. Dann gebe ich mir doch einen Ruck und stehe auf. 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