{"id":4719,"date":"2013-07-15T14:34:26","date_gmt":"2013-07-15T14:34:26","guid":{"rendered":"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=4719"},"modified":"2013-07-22T09:19:41","modified_gmt":"2013-07-22T09:19:41","slug":"sommer-regeneration-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=4719","title":{"rendered":"Sommer-Regeneration"},"content":{"rendered":"<p>Eine Woche sp&#228;ter als geplant begann nach dem Wettkampf am letzten Sonntag endlich die wohlverdiente Sommer-Regeneration.<\/p>\n<p>Montags legte ich gleich einen Ruhetag ein, allerdings nur l&#228;uferisch, da ich bis in die beginnende Dunkelheit mit Streicharbeiten an meinem Hausgiebel besch&#228;ftigt war.<\/p>\n<p>Am Dienstag ging es daf&#252;r direkt nach Feierabend zum <a href=\"http:\/\/blog.lauffieber.de\/\">LAUFFieber Techniktraining<\/a> ins Kronberg Gymnasium. Joachim Fieber hatte mich schon mehrfach &#252;ber Facebook dazu eingeladen und dieses Mal nutzte ich ganz spontan die Gelegenheit. Aufgrund der ge&#228;nderten Verkehrsf&#252;hrung bedingt durch die neue Ringstra&#223;e, kam ich ein paar Minuten zu sp&#228;t und schloss mich der bereits auf der Bahn trabenden 20-k&#246;pfigen Laufgruppe an. Joachim stand auf der Gegengeraden und wir klatschten uns im Vorbeilaufen kurz ab. Die Laufgruppe bekam ihre jeweilige Aufgabe, w&#228;hrend er sich um mich pers&#246;nlich k&#252;mmerte und mir meine l&#228;uferischen Defizite gnadenlos aufzeigte. Besonders meine Armarbeit, K&#246;rper- und Kopfhaltung gilt es zu verbessern. Aber ich bin froh f&#252;r jeden Hinweis von au&#223;en, da man sich pers&#246;nlich nicht beim Laufen beobachten und die Fehler abstellen kann. Au&#223;erdem ist Joachim ein sehr kompetenter Fachmann auf diesem Gebiet. Nach einer knappen Stunde auf der Bahn ging es anschlie&#223;end noch in die Halle auf die Matte zu ausgiebigen Dehn- und Kr&#228;ftigungs&#252;bungen. Nach der Heimfahrt habe ich dann noch ein kurzes Lauf-ABC absolviert um den langen Sommertag bis zur hereinbrechenden Dunkelheit perfekt zu nutzen.<\/p>\n<p>Mittwochs ging es um 19 Uhr in den M&#246;mlinger Lauftreff, wo ich allerdings nur die ersten hundert Meter in Begleitung lief. Leider war keiner der Anwesenden auch nur ann&#228;hernd in der Lage mein Tempo zu laufen. Wie sich die Zeiten &#228;ndern\u2026 Also forcierte ich meine Geschwindigkeit in den extensiven Bereich und lief alleine Richtung Buchberg. Als ich den Pitschgrund hochgelaufen war h&#228;ngte ich noch die M&#246;mlinger Halbmarathon-Strecke r&#252;ckw&#228;rts dran, so dass ich auf 19 km in 1:33 h gespickt mit einigen H&#246;henmetern kam.<br \/>\nAm Donnerstag ging es wieder relativ sp&#228;t auf die Piste und ich lief ganz locker und entspannt 17 km im regenerativen Bereich.<\/p>\n<p>Nach einer guten Stunde intensivem Athletiktraining h&#228;ngte ich am Freitag noch 6 km mit Lauf-ABC dran.<\/p>\n<p>Der Samstag war mal wieder ein arbeitsintensiver Tag und ich war von fr&#252;h um 8 bis gegen 19 Uhr auf den Beinen, ehe ich die Laufschuhe schn&#252;ren konnte. Aber es reichte noch f&#252;r eine 20 er Runde auf meiner Hausstrecke &#252;ber den Bolachberg, Vogellehrpfad und dann den Radweg von Dorndiel zur&#252;ck nach Hause. Dabei sp&#252;rte ich diverse Muskelgruppen vom vort&#228;glichen Athletiktraining.<\/p>\n<p>Am Sonntag war ich dann sch&#246;n gepl&#228;ttet, aber der lange Lauf stand an: \u201e40 km als Erhaltungstraining f&#252;r die Ausdauer, sch&#246;n langsam und erholsam\u201c lautete der Kommentar des Trainers. Eigentlich w&#228;re er schon tags zuvor im Programm gewesen aber ich wollte den Samstag f&#252;r die anstehende Arbeiten am Haus nutzen. Aufgrund der Temperaturen deponierte ich mir noch eine Flasche Mineralwasser am Waldparkplatz hinter Dorndiel und trabte gegen 18 Uhr los. Zuerst eine flache Runde durch M&#246;mlingen, vorbei am Kreisel Richtung Stadion zur&#252;ck zur Turnhalle und von da hoch in den Steinbruch. Auf Singletrails der Mountainbike-Strecke M&#246;1 folgend vorbei am \u201eJ&#228;gerh&#228;uschen\u201c bis zum Parkplatz an der \u201eSteige\u201c. Dort ein kurzes St&#252;ck Asphalt querend zum Wenigumst&#228;dter \u201eVogellehrpfad\u201c hinauf zum Mosbacher Sendeturm. Am Waldrand entlang um dann rechts einzubiegen auf den Weg Richtung der Kleinumst&#228;dter Windr&#228;der. Auf dem R&#252;ckweg wollte ich zu meiner deponierten Flasche laufen, allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt schon so durstig, dass ich die Route &#228;nderte und schr&#228;g links hoch zum Waldparkplatz lief um nach knapp 20 km durstig die H&#228;lfte der Literflasche leerte. Weiter ging es ein kurzes St&#252;ck auf der Frankfurter Stra&#223;e um dann gleich rechts Richtung Gro&#223;umst&#228;dter \u201eR&#246;delsh&#228;uschen\u201c abzubiegen. Dort angekommen wieder rechts hoch und nach einem knappen Kilometer querte ich die Stra&#223;e nach Gro&#223;umstadt um wieder auf einem sch&#246;nen Singletrail bis zu den Windr&#228;dern zu laufen. Von hier dann scharf rechts wieder Richtung M&#246;mlingen, auf dem Weg den ich urspr&#252;nglich eigentlich f&#252;r den Hinweg gew&#228;hlt hatte. Er f&#252;hrte mich bis an den Waldrand von Radheim, mit herrlichem Fernblick in den Bachgau. Hier ging es wieder hoch vorbei am ehemaligen Radheimer Turm zum Waldparkplatz. Mittlerweile hatte ich 29 km auf dem Garmin, die Flasche war leer und die Beine m&#252;de. Also entschloss ich mich kurzfristig auf dem schnellsten Wege nach Hause zu laufen. Von der Frankfurter Stra&#223;e bergab bis zum Dorndieler Wasserh&#228;uschen ging es noch problemlos, aber die letzten flachen Kilometer auf dem Radweg nach M&#246;mlingen wurden schwer. Zum Gl&#252;ck fand ich einen Sauerkirschenbaum, wo ich mich f&#252;r den Rest der Strecke etwas st&#228;rken konnte. Nach 36 Kilometern und &#252;ber 650 H&#246;henmetern war ich dann ersch&#246;pft zuhause und freute mich auf die hei&#223;e Badewanne.<\/p>\n<p>Eigentlich hatte ich mir die Sommer-Regneration etwas anders vorgestellt\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Woche sp&#228;ter als geplant begann nach dem Wettkampf am letzten Sonntag endlich die wohlverdiente Sommer-Regeneration. 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