{"id":4140,"date":"2012-11-16T20:59:52","date_gmt":"2012-11-16T20:59:52","guid":{"rendered":"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=4140"},"modified":"2013-12-06T13:54:31","modified_gmt":"2013-12-06T13:54:31","slug":"jahresruckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=4140","title":{"rendered":"Jahresr&#252;ckblick 2012"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong>Ein weiteres Laufjahr ist Geschichte, Zeit f&#252;r einen kurzen R&#252;ckblick:<\/strong>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/FrontrunnerFrankfurt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/FrontrunnerFrankfurt-223x300.jpg\" alt=\"\" title=\"FrontrunnerFrankfurt\" width=\"223\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4142\" \/><\/a><strong>November:<\/strong> Der Regenerationsmonat, d.h. der Laufumfang wird erheblich zur&#252;ckgefahren, Tempol&#228;ufe sind tabu. Gleichzeitig wird alternativ verst&#228;rktes Athletik- und Stabilisationstraining eingebaut. Im letzten Jahr versuchte  ich zus&#228;tzlich mit den Leguanos meine Fu&#223;muskulatur zu st&#228;rken. <\/p>\n<p><strong>Dezember:<\/strong> Langsam wird der Umfang wieder gesteigert, so das bis Ende des Monats die maximale Distanz der langen L&#228;ufe erreicht wird. Die schnelleren Einheiten &#8211; &#252;berwiegend als Tempowechsellauf  &#8211; sind  noch relativ moderat und liegen im intensiven Bereich. Weiterhin zus&#228;tzliches Stabilisationstraining. Im zur&#252;ckliegenden Dezember musste  ich eine unfreiwillige viert&#228;gige Pause einlegen. Durch das Laufen im Schneematsch mit nassen Socken hatte sich eine Zehe wund gerieben, die sich daraufhin stark entz&#252;ndete.<\/p>\n<p><strong>Januar:<\/strong> Das Tempo wird angezogen, die langen L&#228;ufe werden auf 40 km ausgebaut. Der Umfang  nochmals erh&#246;ht. Stabilisationstraining jetzt nur noch einmal w&#246;chentlich, die Leguanos wurden wegen Problemen mit den Fu&#223;ballen vorerst ausgemustert. <\/p>\n<p><strong>Februar:<\/strong> Gleich im ersten Wettkampf des Jahres, bei den Unterfr&#228;nkischen Crosslaufmeisterschaften in Langendorf, konnte ich in meiner Altersklasse den ersten Titel holen. Eine Woche sp&#228;ter entfloh ich dem &#8222;deutschen Winter&#8220; ins sonnige Andalusien. In Conil im Greif-Trainingslager traf ich mich mit vielen Bekannten und holte mir in zwei Wochen mit 472 Kilometern eine Superform. Es war mit Abstand das sch&#246;nste Trainingslager das ich bisher absolviert habe. Tolles Wetter, nette Trainingspartner, exklusives Hotel das einzige was fehlte war der Trainer. Aber Robert stand in st&#228;ndigem telefonischem Kontakt mit dem frisch operiertem der wahrscheinlich am meisten darunter litt nicht dabei sein zu k&#246;nnen. <\/p>\n<p><strong>M&#228;rz:<\/strong> Der M&#228;rz 2012 war uneingeschr&#228;nkt der beste Monat des Jahres. Nur eine Woche nach dem Trainingslager mit 1:17:50 h Bestzeit beim Halbmarathon in Frankfurt. Samstags darauf f&#252;nf Kreismeistertitel in der AK und mit der Mannschaft, &#252;ber die Kurz- und Langdistanz in Stockstadt. Wiederum eine Woche sp&#228;ter mit 35:19 min eine neue Bestzeit &#252;ber 10 km in Niederrodenbach. Und als kr&#246;nender Abschluss des Monats dann der Saaletal-Marathon in Ramsthal, wo ich mit 52 Jahren den Unterfr&#228;nkischen-, sowie den AK-Titel im Marathon feiern durfte. Einziger Wermutstropfen war der undankbare zweite Gesamtplatz, nachdem ich bis km 36 gef&#252;hrt hatte. Im Nachhinein waren die Wettk&#228;mpfe der Vorwochen wohl doch etwas zu viel, zumal die Strecke mit &#252;ber 500Hm ihren Tribut forderte.      <\/p>\n<p><strong>April:<\/strong> Nach dem besten, kam der schw&#228;rzeste Monat des Jahres. Drei Tage nach dem Marathon erwischte mich ein bakterieller Infekt, der mich l&#228;uferisch drei Wochen schachmatt setzte. Leider Gottes wurde erst nach der zweiten Woche ein Blutbild erstellt und daraufhin Antibiotika verordnet. Nach diesem gesundheitlichem R&#252;ckschlag war die Form nat&#252;rlich weg und der geplante Start bei den Bayerischen Marathon-Meisterschaften in W&#252;rzburg in weite Ferne ger&#252;ckt.  <\/p>\n<p><strong>Mai:<\/strong> <em>&#8222;Alles neu macht der Mai&#8220;<\/em> Nach diesem Motto stieg ich wieder ins Training ein und kam beim Aschaffenburger Citylauf, dem l&#228;uferischen &#8222;Highlight&#8220; der Region trotz trainingstechnischer Defizite aufs Podest und in die Geldr&#228;nge. Eine Woche sp&#228;ter startete ich in W&#252;rzburg &#252;ber die Halbmarathon-Distanz. In einem Hitzerennen wurde ich im Rahmen der Unterfr&#228;nkischen Meisterschaften &#8211; trotz indiskutabler Zeit &#8211; Gesamtzweiter,  AK-, Gesamt-Mannschaft-, sowie AK-Mannschaft-Sieger und holte damit die Titel Nummer 8 bis 11 des aktuellen Jahres. Allerdings waren diese teuer erkauft, denn am Tag nach dem Wettkampf k&#228;mpfte ich schon wieder mit einer aufkommenden Erk&#228;ltung. <\/p>\n<p><strong>Juni:<\/strong> Gleich zu Beginn des Monats ging es zum Sommernachtslauf nach Neuss, dem Hauptsitz von ASICS. Dort fand mein erstes Treffen mit zahlreichen ASICS-Frontrunnern statt. Die Chemie stimmte sofort untereinander und es wurde ein unvergessliches Wochenende im Kreise der ASICS-Frontrunner. Aufgrund meiner Erk&#228;ltung startete ich nur &#252;ber die 5 km-Distanz, die ich trotz einiger Hustenattacken den Umst&#228;nden entsprechend zufrieden in 18:20 min absolvieren konnte.   <\/p>\n<p><strong>Juli:<\/strong> Normalerweise der Regenerationsmonat im Sommer, dieses Jahr aber der Auftakt zur Marathonvorbereitung f&#252;r die Senioren-EM. Nach dem Motto: &#8222;Wo liegen die Grenzen&#8220; absolvierte ich neben meinem Job t&#228;glich zwei Trainingseinheiten. Am 12.07. folgte Titel Nummer 12 aus dem vollem Marathontraining heraus bei der Kreismeisterschaft mit 17.50 min &#252;ber 5000 m Bahn. Knapp zwei Wochen sp&#228;ter dann der Schock: Nach einer Fu&#223;wurzelblockade konnte ich nur noch mit Kr&#252;cken laufen. Am n&#228;chsten Tag war alles wie weggeblasen und der geplante  Halbmarathon in Obertshausen lief mit 1:19:33 h den Umst&#228;nden entsprechend.<br \/>\n<strong><br \/>\nAugust:<\/strong> Nach der Erholungswoche mit dem Vorbereitungswettkampf wurde im August der Umfang noch mal zwei Wochen hochgefahren um anschlie&#223;end in die Taperingsphase f&#252;r den Senioren-EM Marathon &#252;berzugehen. Am 25.08. dann der Saisonh&#246;hepunkt mit dem Gewinn des AK-Mannschafts-Europameister-Titel in einem Hitzerennen mit 2:49:51 h auf h&#252;geligem Kurs. In der AK-Einzelwertung lag ich als schnellster Deutscher auf dem vierten Platz. Die anschlie&#223;ende zeremonielle Siegerehrung mit Nationalhymne war sehr emotional mit G&#228;nsehaut-Feeling.      <\/p>\n<p><strong>September:<\/strong> Nach zwei Wochen Regeneration lief ich bei meinem Heimrennen den Halbmarathon in Elsenfeld, wo ich vor dem Start als Europameister und Favorit auf den Gesamtsieg gro&#223; angek&#252;ndigt wurde. Leider blieb bei sommerlichen Temperaturen mal wieder &#8222;nur&#8220; der undankbare zweite Platz. Unmittelbar darauf ging es nach reiflicher &#220;berlegung in die direkte Vorbereitung f&#252;r den Frankfurt-Marathon. Ein gewagtes Experiment, aber ich wollte beim gro&#223;en ASICS-Frontrunner Finale aktiv dabei sein. Allerdings lief die Vorbereitung ziemlich z&#228;h, weil mich das eine oder andere Zipperlein doch etwas ausbremste. <\/p>\n<p><strong>Oktober:<\/strong> Das Ergebnis des Halbmarathon in Aschaffenburg, drei Wochen vor dem Hauptwettkampf, war mit 1:18:38 h dann wieder recht zufriedenstellend. Allerdings war die Form deutlich am kippen. In Frankfurt riskierte ich alles und versuchte mit sub 2:45 h auf Bestzeit anzulaufen. Leider waren die Bedingungen aufgrund der kalten Temperaturen nicht ideal. Dennoch konnte ich mit 2:49:38 h  innerhalb von 9 Wochen den zweiten Marathon unter 2:50 finishen. Damit endete ein &#252;beraus erfolgreiches L&#228;uferjahr.<\/p>\n<p>Zurzeit befinde ich mich in der wohlverdienten Winter-Regeneration und es bleibt gen&#252;gend Zeit das Erreichte zu reflektieren, alles etwas sacken zu lassen und sich Gedanken dar&#252;ber zu machen wie es weiter geht.<br \/>\nAber dar&#252;ber ein anderes Mal mehr\u2026 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein weiteres Laufjahr ist Geschichte, Zeit f&#252;r einen kurzen R&#252;ckblick: November: Der Regenerationsmonat, d.h. der Laufumfang wird erheblich zur&#252;ckgefahren, Tempol&#228;ufe sind tabu. Gleichzeitig wird alternativ verst&#228;rktes Athletik- und Stabilisationstraining eingebaut. 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