{"id":5212,"date":"2013-12-07T12:59:09","date_gmt":"2013-12-07T12:59:09","guid":{"rendered":"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=5212"},"modified":"2013-12-07T12:59:09","modified_gmt":"2013-12-07T12:59:09","slug":"jahresruckblick-2013","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=5212","title":{"rendered":"Jahresr&#252;ckblick 2013"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_5223\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC02654.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5223\" src=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC02654-300x200.gif\" alt=\"Bildquelle: Peter Greif\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"size-medium wp-image-5223\" srcset=\"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC02654-300x200.gif 300w, http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC02654-450x300.gif 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5223\" class=\"wp-caption-text\">Bildquelle: Peter Greif<\/p><\/div>\n<blockquote><p><strong><em>\u201eEs eilt die Zeit im Sauseschritt\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>&#8230;schrieb einst Wilhelm Busch. <\/p>\n<p>Mir kommt es vor je &#228;lter man wird desto schneller rauscht sie an einem vorbei. Deshalb nehme ich mir hier etwas Zeit f&#252;r einen kurzen R&#252;ckblick auf das zur&#252;ckliegende Jahr:<\/strong><\/p>\n<p><strong>November:<\/strong> Wie immer beginnt das Trainingsjahr im November. Die Regeneration war nach zwei Marathonl&#228;ufen in der Herbstsaison 2012 dringend n&#246;tig. Ebenso wie das Athletik- und Stabilisationstraining in dieser Zeit, welches anfangs heftigen Muskelkater verursachte. Aber es ging von Woche zu Woche besser und zusammen mit der Lauftreffgruppe machte die Sache richtig Spa&#223;. Eine Schleimbeutelentz&#252;ndung in der linken Schulter setzte mich kurzfristig au&#223;er Gefecht, aber nach einer schmerzstillenden Spritze war das Problem weitestgehend behoben. <\/p>\n<p><strong>Dezember:<\/strong> Es ging wieder los, Athletik- und Stabi wurden reduziert, der Laufumfang kontinuierlich gesteigert. Intensive Dauerl&#228;ufe und Tempowechsel f&#252;hrten langsam an die Belastungen der gewohnten Tempol&#228;ufe. Kurz vor Weihnachten wird mit 40 km auch wieder die maximal Distanz der \u201eLangen\u201c erreicht. Eine Leistungsdiagnostik am Olympiast&#252;tzpunkt Heidelberg zeigt den aktuellen Trainingszustand. Der kardiologische Check gibt gr&#252;nes Licht f&#252;r die neue Saison. Den Weihnachtsurlaub verbringe ich mit Familie im 3200 Flug-Kilometer s&#252;dlicherem Lanzarote bei idealen Laufbedingungen, w&#228;hrend zuhause fr&#252;hlingshafte Temperaturen herrschen. <\/p>\n<p><strong>Januar:<\/strong> Der erste Tag des neuen Jahres beginnt mit einem Ruhetag, da ich es nach der Heimreise von Lanzarote und der damit verbundenen Klimaumstellung einfach nicht mehr in die Laufschuhe schaffe. Zwei Wochen sp&#228;ter zwingt mich ein grippaler Infekt zu einer neunt&#228;gigen Laufpause. Bei Schnee und K&#228;lte geht es dann wieder zur&#252;ck auf Los. <\/p>\n<p><strong>Februar:<\/strong> Entsprechend unbefriedigend f&#228;llt der erste Wettkampf des Jahres, bei den Unterfr&#228;nkischen Crosslaufmeisterschaften in Gambach mit AK-Platz 2 aus. Zwei Trainingsintensive Wochen sp&#228;ter, geht es endlich ins warme Andalusien. Allerdings wurde unsere Trainingsgruppe im dortigen Greif-Trainingslager nicht von der Sonne verw&#246;hnt. Wind und Regen waren &#8211; &#246;fter als uns lieb war  &#8211; der t&#228;gliche Trainingsbegleiter. Erstmals mussten wir sogar eine Tempoeinheit aufgrund eines Gewitters mit Starkregen und Sturmb&#246;en abbrechen. Mit 464 gelaufenen Kilometern in zwei Wochen ging, es nahtlos &#252;ber in die direkte Vorbereitung f&#252;r den Hamburg Marathon. <\/p>\n<p><strong>M&#228;rz:<\/strong> Im gewohnten Trainingsrhythmus von zwei t&#228;glichen Einheiten ging es weiter. Mit 222 Wkm stellte ich in der ersten Woche einen neuen pers&#246;nlichen Kilometerrekord f&#252;r zuhause auf. Nebenbei ging ich nat&#252;rlich auch noch arbeiten um das Geld f&#252;r die Br&#246;tchen zu verdienen. Nach weiteren 181 Wkm, teilweise im Schneetreiben ging es in eine wohlverdiente Erholungswoche an deren Ende bei Eisesk&#228;lte der Testwettkampf mit dem HM in Ramsthal stand. Das Ergebnis auf der anspruchsvollen Runde war allerdings eher bescheiden, da mir der Wind und die K&#228;lte hinten raus regelrecht den Saft aus dem K&#246;rper saugte. Trotzdem reichte es zum 2.Platz in der UFR-Meisterwertung und dem Sieg in der UFR-AK Wertung. Die letzte Woche im M&#228;rz war wieder gepr&#228;gt vom hohen Laufumfang. <\/p>\n<p><strong>April:<\/strong> Die langen L&#228;ufe liefen perfekt, die Endbeschleunigung konnte ich in bisher nie erreichten Zeiten umsetzen. In Hamburg brachte ich dies dann auch auf die Stra&#223;e und scheiterte wegen einer unfreiwilligen Pinkelpause nur denkbar knapp an meinem Zeitziel. Trotzdem, ph&#228;nomenale neue Bestzeit in einem fast perfekten Rennen vor unglaublicher Kulisse. L&#228;uferherz was willst du mehr? Die anschlie&#223;ende zweiw&#246;chige Regeneration war mehr als verdient. <\/p>\n<p><strong>Mai:<\/strong> Der Mai begann mit dem Aschaffenburger HVB-Citylauf, mit dem ich wohl nie Freundschaft schlie&#223;en werde. Viel zu schnell angegangen brach ich w&#228;hrend des Rennens so erb&#228;rmlich ein, dass ich es als erkl&#228;rter Mitfavorit nicht einmal aufs AK-Treppchen schaffte. Eine herbe Entt&#228;uschung!  Eine gute Woche sp&#228;ter beim Obernburger R&#246;merlauf konnte ich mich wenigstens etwas rehabilitieren und bei schlechten Bedingungen mit Ansage knapp unter 37 min bleiben. Nach einer intensiven Woche, hie&#223; es schon wieder rausnehmen, da mit der Senioren-EM im tschechischen Upice das zweite Fr&#252;hjahrs-Highlight anstand. In einem knallharten Ausscheidungsrennen der AK M50 zog ich leider den k&#252;rzeren und verpasste mit 16 Sekunden einen Platz in der Mannschaft und damit die EM-Goldmedaille. Auf flacher Strecke h&#228;tte das Ergebnis sicher zu einer neuen Halbmarathon-Bestzeit gereicht. <\/p>\n<p><strong>Juni:<\/strong> Wie im Vorjahr startete ich auf Einladung von ASICS in Neuss beim Sommernachtslauf. Ein sch&#246;nes Treffen mit den ASICS Frontrunnern sowie den Stars wie S&#246;ren Kah, Falk Cierpinski und Jacob Kendagor. Im Rennen konnte ich die ersten Kilometer f&#252;r Andrea Diethers die Pace machen, ab der H&#228;lfte war dann allerdings die Luft ziemlich raus. Die Saison war einfach zu lange und es war Zeit f&#252;r die verdiente Sommerregeneration. <\/p>\n<p><strong>Juli:<\/strong> Obwohl eigentlich die Form ziemlich weg war startete ich Anfang des Monats bei den UFR-Meisterschaften in Bad Br&#252;ckenau. In einem Hitzerennen auf welligem Parcour konnte ich sowohl mit der Mannschaft als auch im Einzel den AK-Bezirkstitel holen. Danach ging es dann endlich in die Regeneration welche von ruhigen entspannten L&#228;ufe und verst&#228;rktem Athletiktraining gepr&#228;gt war. In der letzten Woche des Monats, als es gerade wieder langsam los gehen sollte, legte mich ein bakterieller Infekt f&#252;r sechs Tage flach. <\/p>\n<p><strong>August:<\/strong> Irgendwie  kam ich dann nicht auf Touren. Die Tempol&#228;ufe fielen unheimlich schwer. Wahrscheinlich war ich zu schnell durchgestartet und deshalb nahm ich total platt, in der dritten Woche des Monats etwas heraus. Zuvor hatte ich sogar einen Tempolauf abgebrochen, was bei mir relativ selten vorkommt. Ende des Monats ging es zur Belohnung f&#252;r den EM-Titel des Vorjahres auf Einladung des DLV nach Berlin zur ISTAF. Ein unvergessliches Erlebnis. L&#228;uferisch war ich w&#228;hrend dieser drei Tage &#252;berwiegend im Berliner Grunewald unterwegs.<br \/>\n<strong><br \/>\nSeptember:<\/strong> Mit kleinen Schritten ging es wieder aufw&#228;rts. Obwohl mich mein rechter Fu&#223; mit unerkl&#228;rlichen Schmerzen etwas ausbremste, startete ich in Elsenfeld beim Halbmarathon. Das Ergebnis war besser als erwartet und eine Woche sp&#228;ter in Kemmern beim Kuckuckslauf holte ich mir weitere Wettkampfh&#228;rte. Danach ging es in die direkte Vorbereitung zur 50km-DM. Diese war gepr&#228;gt von hohem Umfang mit zwei t&#228;glichen Trainingseinheiten und einem stressigen Arbeitstag dazwischen. Keine Ahnung wie ich das alles auf die Reihe gekriegt habe, aber ich kam gut durch. <\/p>\n<p><strong>Oktober:<\/strong> Mitte des Monats der obligatorische Testwettkampf aus dem vollen Training heraus. Lediglich zwei Tage vorher nahm ich etwas raus. Das Ergebnis war zufriedenstellend, obwohl ich mir aufgrund der vielen Kilometer hinten raus sehr schwer tat. Zwei Wochen sp&#228;ter dann anstelle des letzten langen Laufes, ein Trainingsmarathon in Frankfurt. Konstant lief ich mein Tempo durch und finishte in der anvisierten Zielzeit. Damit w&#228;re terminlich eigentlich das Trainingsjahr gelaufen, wenn nicht noch mein Hauptwettkampf am 10. November gewesen w&#228;re.   <\/p>\n<p><strong>November:<\/strong> Nach Frankfurt war nur noch Erholung und Tapering angesagt. Und so stand ich dann auch perfekt vorbereitet und ausgeruht an der Startlinie in Bottrop. Es lief auch alles fast optimal, obwohl es hinten raus richtig hart wurde. Aber ich konnte meine Vorgabe mit dem Deutschen Meistertitel in der Altersklasse umsetzen. Ein kr&#246;nender Abschluss einer grandiosen Saison. Als Sahneh&#228;ubchen dann noch die Sportlerwahl, wo ich den zweiten Platz erreichte. <\/p>\n<p>Derzeit bin ich noch in der wohlverdienten Winter-Regeneration, aber es werden schon wieder Pl&#228;ne geschmiedet. Allerdings wird es immer schwerer das Erreichte zu toppen. Wird wohl Zeit, dass ich langsam in eine neue Altersklasse komme \ud83d\ude09 Aber das dauert bekanntlich noch ein Jahr und so werde ich mich wohl oder &#252;bel mit ein paar J&#252;ngeren um die Platzierung streiten m&#252;ssen\u2026   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs eilt die Zeit im Sauseschritt\u201c &#8230;schrieb einst Wilhelm Busch. Mir kommt es vor je &#228;lter man wird desto schneller rauscht sie an einem vorbei. 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