{"id":1216,"date":"2009-04-06T22:30:00","date_gmt":"2009-04-06T20:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=1216"},"modified":"2009-04-06T22:30:00","modified_gmt":"2009-04-06T20:30:00","slug":"formpruefungslauf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/edgar-morschhaeuser.de\/?p=1216","title":{"rendered":"Formpr\u00c3\u00bcfungslauf"},"content":{"rendered":"<p>Anfang der vorletzten Vorbereitungswoche wird es Zeit die Karten auf den Tisch zu legen. Der sogenannte Marathon-Renntempo-Test steht an. Bei mir war es heute so weit. Vor lauter Frust \u00c3\u00bcber den vergeigten 35-er mit 15 km EBS hatte ich von diesem Lauf meine Marathonteilnahme in knapp 2 Wochen abh\u00c3\u00a4ngig gemacht. So kann man sich auch selbst unter Druck setzten. Dabei hatte ich das gar nicht n\u00c3\u00b6tig. Meine Magen- und Darmbeschwerden hatten sich n\u00c3\u00a4mlich immer noch nicht gelegt und ich hatte vor dem Lauf Druck genug. Insgeheim dachte ich sogar daran ihn zu canceln. Nachdem ich nach einigen Toiletteng\u00c3\u00a4ngen soweit war, dass ich dachte da kann eigentlich nichts mehr kommen machte ich mich auf den Weg. Allerdings mit einem flauen Gef\u00c3\u00bchl, nicht nur in der Magengegend.<\/p>\n<p>Nach knapp 3 km Einlaufen startete ich dann am Bienenstock. Um die 18 km voll zumachen ging es zuerst Richtung Kulturhalle um dort zu wenden und dann zur\u00c3\u00bcck auf den Radweg Richtung Neustadt. Die ersten 5 km liefen in 3:54-3:59-3:56-3:51-3:54 ganz gut und ich war darauf bedacht mich m\u00c3\u00b6glichst nicht zu \u00c3\u00bcbernehmen. Sobald es im Magen grummelte nahm ich sofort etwas zur\u00c3\u00bcck. Die n\u00c3\u00a4chsten 5 km waren dann mit 3:59-4:01-4:02-3:57-3:58 etwas langsamer. F\u00c3\u00bcr die 10 km zeigte die Uhr 39:33 min, also ein knapper 3:57-er Schnitt. Nach der Wende bei km 10 ging es wieder heimw\u00c3\u00a4rts und jetzt lies ich es ohne R\u00c3\u00bccksicht auf Verluste einfach laufen. Mit 3:45-3:49-3:49-3:51-3:53 stoppt ich nach 15 km 58:42 min. Na also, da waren wir doch schon bei einem 3:55-er Schnitt. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch so gut rechnen konnte musste doch eigentlich noch mehr drin sein. Also zog ich nochmal ein bisschen an und es lief. Hatte ich in der bisherigen Vorbereitung bei den langen Tempol\u00c3\u00a4ufen immer hintenraus etwas geschw\u00c3\u00a4chelt, konnte ich heute nochmal so richtig zulegen. Die 3 letzten km lief ich dann in 3:47-3:45-3:42 und die Uhr blieb bei 1:09:58 h f\u00c3\u00bcr die 18 km stehen. Ein 3:53-er Schnitt! <\/p>\n<p>Nach der Greifschen Formel sollte man das Tempo dieses Laufes &#8211; mit der Vorbelastung der letzten Tage in den Beinen und bei mindesten 6 Trainingstagen in der Woche &#8211; in knapp 2 Wochen \u00c3\u00bcber die Marathondistanz durchbringen. Das w\u00c3\u00a4re eine glatte 2:44 h, also Jungs zieht euch schon mal warm an&#8230;.<br \/>\nAber jetzt mal Spa\u00c3\u0178 beiseite Freunde. Machen wir doch einfach mal wieder eine kleine Umfrage. Wie lauten denn euere Empfehlungen, wie soll ich denn das Ding am \u00c3\u00bcbern\u00c3\u00a4chsten Samstag angehen? \u00c3\u0153bermorgen stehen bereits die ersten Taperingl\u00c3\u00a4ufe im MRT-Renntempo auf dem Programm. Freue mich schon auf euere Kommentare.<br \/>\nAch ja, bevor ich es vergesse muss ich mich jetzt aber vorher noch schnell anmelden&#8230;   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang der vorletzten Vorbereitungswoche wird es Zeit die Karten auf den Tisch zu legen. Der sogenannte Marathon-Renntempo-Test steht an. Bei mir war es heute so weit. 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