Verfasst am 3. Mai 2008 um 19:41 Uhr von Edgar
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So, es kann losgehen, die Hausaufgaben sind gemacht. Trotz kleiner gesundheitlicher Probleme zu Beginn des Jahres konnte ich mich optimal für den Mainz-Marathon vorbereiten. Der km-Umfang lag knapp unter dem der letzten Vorbereitung, allerdings habe ich diesmal bewusst mehr Wert auf die Erholung in den letzten beiden Wochen gelegt.

Welches Ergebnis letzten Endes herauskommen wird weiß man nicht, aber mein Erstziel lautet 2:52 und das wird bei den Bedingungen wahrscheinlich sehr schwer. Als Zweitziel habe ich mir eine sub 2:54:22 und damit eine neue Bestzeit gesetzt. Im schlechtesten Fall versuche ich zumindest unter der magischen 3 Stundengrenze zu bleiben. Schaun mer mal…
Verfasst am 29. April 2008 um 21:52 Uhr von Edgar
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Gestern versuchte ich bei den 4 x 2000 m mein Marathon-Renntempo zu finden. “Versuchte” war die richtige Bezeichnung, für das was sich da abspielte. Die Spilts lagen bei 7:57-8:04-8:00-8:15 min, immer ein ganzes Stück weg von den geplanten 8:08 min. Das ich aber eigentlich überhaupt kein Gefühl für das Tempo habe sieht man an den einzelnen km-Abschnitten: 4:11-3:45, 3:53-4:11, 3:55-4:05, 4:05-4:09 min/km. Vielleicht lags aber auch nur an dem Regen, denn es schüttete wie aus Giesskannen. Morgen hab ich dann bei den 5 x 1000 m nochmal einen Versuch.
Heute hab ich mit 12 regenerativen km nur mal ein bisschen die Beine ausgeschüttelt und dabei 3 lockere Steigerungen eingestreut.
Verfasst am 28. April 2008 um 22:17 Uhr von Edgar
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Marathonvorbereitung-Mainz
Woche: 7/8
Wochen-km: 110
Gesamt-km: 1150
Gewicht: 70,4kg
Körperfett: 11%
Montag: 16km regenerativ
Dienstag: 16km extensiv
Mittwoch: 15km TDL in 59:23min, 4km Ein-, Auslaufen
Donnerstag: Ruhetag
Freitag: 19km extensiv
Samstag: 26km langer Lauf in 2:08:42
Sonntag: 14km regenerativ
Die vorletzte Woche stand bereits im Zeichen der Erholung. Deshalb reduzierte ich bereits schon von Anfang an den Kilometerumfang.
Lange war ich mir nicht im Klaren in welchem Tempo ich den sogenannten Formprüfungslauf absolvieren sollte. Allerdings löste sich dieses Problem dann von selbst. Nachdem ich die ersten beiden km in 7:10 min gelaufen war, war die Luft sprichwörtlich heraus und ich war am Ende mit den 59:23 min zufrieden.
Am Donnerstag könnte ich mir dann einen Ruhetag und am Samstag erlebte ich mein Waterloo.
Gegen 12 Uhr startete ich zum letzten langen Lauf. Geplant hatte ich je nach Gemütslage so um die 28-30 km. Allerdings unterschätze ich die Stärke der Sonnenstrahlung und dummerweise hatte ich auch keine Mütze auf und kein Wasser dabei. Nach 13 km entschloss ich mich zur Umkehr. Eventuell könnte ich ja zuhause angekommen noch ein paar km dranhängen. Am Rastplatz in Großwallstadt konnte ich dann an der Quelle noch etwas trinken, allerdings hatte ich mir da schon bereits schön die Glatze verbrannt. Mit Müh und Not schaffte ich es dann wieder nach Hause.
Den ganzen Sonntag lag ich flach, so hatte mir die Sonne am Tag zuvor zugesetzt. Erst gegen Abend raffte ich mich auf und lief noch regenerative 16 km.
Verfasst am 19. April 2008 um 14:23 Uhr von Edgar
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Der Wettkampf stellte für mich in erster Linie eine Unterbrechung der mittlerweile doch etwas monotonen Einsamkeit des Langstreckenläufers dar. Außerdem läuft es sich ja in der Gruppe leichter und zu guter Letzt wird sogar die Qualität noch angehoben.
Am Montag und Dienstagmorgen war ich bereits in der Frühe kurz nach dem aufstehen regenerativ unterwegs. Die 5x1500m mit gleichlanger Trabpause in 3:40 min/km am Montagabend liefen eigentlich erstaunlich locker. Auch bei den extensiven 21km am Dienstagabend waren die Beine noch gut. Wenn allerdings der WK bereits am Mittwoch gewesen wäre, hätte er wohl ohne mich stattgefunden, so platt fühlte ich mich da. Ist halt ein schmaler Grat auf dem ich im Moment wandele, aber trotzdem bin ich zuversichtlich und guten Mutes.
Durch diverse Baustellen kam ich etwas verspätet nach Schweinheim und konnte mich nur kurz Einlaufen. Kurz nach dem Start liefen Marco, Roger und Manni gleich vorne weg. Ich wollte nicht mitgehen und versuchte einfach mein Tempo zu laufen. Mit einer 38-er Zeit wäre ich im Vorfeld durchaus zufrieden gewesen. Hinter mir liefen ein paar Läufer, aber keiner wollte vorgehen, also machte ich die Pace. Vorne lies es Manni abreißen und lief im gleichen Tempo ca. 100m vor mir. Eigentlich hatte ich während des ganzen Rennens das Gefühl schneller laufen zu können, aber irgendwie wollte ich nicht. Als dann doch einer von hinten an mir vorbeiging lies ich ihn laufen und er konnte sich sogar einige Meter absetzten. Als ich dann merkte, dass er mit dem Abstand im gleichen Tempo vor mir herlief schaffte ich es etwas zu mobilisieren. Jetzt hatte ich ein Ziel und versuchte ihn wieder einzuholen. Dies gelang auch und ich hängte mich zuerst hinter ihn um dann problemlos zu überholen.
Durch die vielen Überrundungen verlor man etwas die Übersicht, aber im Zielbereich bekam man immer wieder die noch zu laufenden Runden zugerufen. Ich lies es jetzt einfach laufen und schaffte mit 3:35 min den letzten km am schnellsten zu absolvieren. Am Ende erreichte ich mit dem 4. Gesamtplatz eine 37:27 min, gerade einmal 6 sec. über meiner 10000m Bahn-Bestzeit. Die Altersklasse und damit die Bezirks- und Kreismeisterschaft in der M45 konnte ich klar gewinnen und nahm Eberhard über eine Minute ab. Allerdings konnte ich mir dann beim Auslaufen von ihm anhören weshalb ich mich nicht gezielt auf so ein Event vorbereiten würde. Tja, lieber Eberhard ich weiß ja dass du das nicht verstehst, aber für mich zählt nur ein Rennen und das findet am 04.05. in Mainz statt.
Verfasst am 14. April 2008 um 21:55 Uhr von Edgar
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Marathonvorbereitung-Mainz
Woche: 5/8
Wochen-km: 182
Gesamt-km: 870
Gewicht: 70,2kg
Körperfett: 11%
Montag: 21km regenerativ
Dienstag: mo. 8km regenerativ; ab. 21km extensiv
Mittwoch: mo. 8km regenerativ
Donnerstag: mo. 8km regenerativ; ab. 13km TDL, 8km Ein-, Auslaufen
Freitag: mo. 8km regenerativ, 21km extensiv
Samstag: 36km langer Lauf in 2:44:48 mit 12km EBS
Sonntag: mo. 13km regenerativ, ab. 17km regenerativ
Die fünfte Vorbereitungswoche war nochmals vom Umfang geprägt. Hätte es am Mittwochabend nicht in Strömen geschüttet, würde vorne die 2 stehen. Aber den 15-er Tempolauf wollte ich mir bei dem Wetter doch nicht antun. Deshalb lies ich den Lauf kurzerhand ausfallen. Am Donnertag holte ich die Tempoeinheit dann um 2km verkürzt und im Hinblick auf den 36-er um einiges langsamer nach.
Dennoch waren die Beine am Samstag beim langen Lauf noch nicht so richtig locker. Entsprechend fiel dann nach 24km im 4:46-er Schnitt die EBS in 4:12min/km bei idealen Temperaturen aber Gegenwind aus.
Die ganze Woche war wiederum geprägt durch schlechtes Wetter und so holte ich mir – nicht nur am Sonntagabend – bereits meine Dusche während des Laufes. Jetzt noch 10 harte Tage dann bin ich so gut wie durch…