Verfasst am 3. Juni 2010 um 20:37 Uhr von Edgar
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Die 15 km kann man wettkampfmäßig relativ selten laufen. Dabei gehört diese Distanz zu meinen Lieblingsstrecken, da ich sie im Training des öfteren als langen Tempolauf absolviere. Neben dem Staustufenlauf in Karlstadt, der im Januar doch ziemlich früh im Jahr ist, bietet sich noch der Volkslauf in Bonames an. Dort stellte ich vor 2 Jahren, bei der Wettkampf-Premiere über diese Distanz, mit 57:12 meine Bestzeit auf.
Heute gelang es mir diese um 49 sec auf nun 56:23 min zu verbessern. Dies reichte für den Altersklassensieg und den 4. Gesamtrang. Im letzten Jahr hätte ich damit den Lauf gewonnen, aber heute war das Teilnehmerfeld doch deutlich stärker besetzt. Im Gegenteil zu dem parallel stattfindenden 10-er. Da ging der Gesamtsieg in 36:30 min weg.
Hier und da gibt es auch ein paar Bilder. Am Anfang lief ich in der Spitzengruppe und war die ersten 3 km mit 10:35 min für meine Verhältnisse eigentlich viel zu schnell unterwegs. Die restlichen 12 km lief ich dann alleine, wobei ich gegen Ende fast noch den dritten Platz erreicht hätte.
Die Bedingungen waren nicht besonders, da man überwiegend in der prallen Sonne unterwegs war. Allerdings herrschte ein recht starker Wind, so dass man gar nicht so recht ins Schwitzen kam. Die Strecke ist mit einer Autobahnüberquerung sicherlich nicht die schnellste. Am brutalsten ist allerdings das Schlussstück, da geht es nämlich serpentinenartig einen Hang hoch. Für diesen letzten Kilometer brauchte ich dann auch 4:09 min.
Insgesamt bin ich mit der Zeit ganz zufrieden, allerdings behindern mich die 2,5 Kilo die ich seit dem Marathon in Kandel mehr auf den Rippen habe doch etwas beim schnellen Laufen ;-)
Verfasst am 28. März 2010 um 13:39 Uhr von Edgar
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Trotz der frühen Jahreszeit kann ich bereits die Früchte des Marathontrainings ernten. Beim heutigen “Schnellen Zehner” in Niederrodenbach waren die 10 km dran. Alte Bestzeit um glatte 20 sec auf nun 36:15 min verbessert!
Und in zwei Wochen sind dann die 25 km in Seligenstadt an der Reihe…
Verfasst am 21. Juni 2009 um 11:59 Uhr von Edgar
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Yeah, es hat doch noch geklappt! Konnte gestern meine Bestzeit über 10 km beim Honiglauf in Niedernberg um 12 sec auf 36:35 min verbessern. Dabei war ich mir im Vorfeld gar nicht mehr so sicher, ob die abklingende Form das noch hergibt. Außerdem fühlte ich mich nach einer stressigen Arbeitswoche mit wenig Schlaf irgendwie gar nicht wohl vor dem Lauf.
Gleich mit dem Startschuss ging die Post ab. Am Kreuzungsbereich zum Wasserturm standen die meisten Zuschauer und die “Guggemusik” heizte auf jeder der 4 Runden so manchen zu einem Zwischensprint ein. Obwohl ich kontrolliert laufen wollte, ging der erste km in 3:28 min weg. Aber es war mir zu diesem Zeitpunkt egal. Da ich mich gut fühlte blieb ich in der Gruppe und wir passierten km 2 in 3:31 min. In der zweiten Runde, beim erneuten passieren des Kreuzungsbereich, ging ich die Tempoverschärfung allerdings nicht mit und lies es abreißen. Allerdings hatten sich die vor mir Laufenden anscheinend auch etwas übernommen und ich konnte im weiteren Verlauf die Lücke wieder schließen. Dies war wahrscheinlich mein einziger Fehler, den ich hintenraus etwas bezahlen musste. Denn lange konnte ich das Tempo nicht halten und fiel kontinuierlich zurück.
Zum Glück kam jetzt von hinten ein Läufer und ich hängte mich einfach an ihn dran. Dies war auch gut, denn teilweise herrschten doch ganz schöne Windböen. Kurz darauf schloss ein weiterer Läufer auf und zusammen wechselten wir uns nun in der Führungsarbeit ab. Die Lücke vor uns wurde bereits kleiner als wir plötzlich nur noch zu zweit waren.
Mittlerweile waren wir in der letzten Runde und durch die vielen Überrundungen wurde es unübersichtlich. Mein Mitläufer nutzte dies geschickt aus und setzte sich einige Meter ab. Der Blick auf die Uhr zeigte immer noch, dass ich auf Bestzeitkurs lag. Den letzten Kilometer lief ich dann fast auf einen zurückgefallenen Läufer auf. Er wehrte sich aber erfolgreich obwohl ich alles gab. Aber das war mir zu diesem Zeitpunkt egal, glücklich lief ich nach 36:35 min ins Ziel ein.

Im Gesamtergebnis reichte es zum 11. Platz und zum Sieg in der Altersklasse M45.
Verfasst am 16. Mai 2009 um 0:44 Uhr von Edgar
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Mit meiner siebten Teilnahme am mittlerweile 14. HVB-Citylauf in Aschaffenburg gelang es mir meine Bestzeit über die 7,9 km lange Strecke auf 28:48 min zu verbessern. Sind zwar nur 3 Sekunden schneller als 2007, aber immerhin kam ich bei diesem Lauf damit erstmals auf das Podest in meiner Altersklasse. Fast hätte ich es auch geschafft, dass mich die schnellen Kenianer nicht überrundet hätten. Da haben höchsten 100 m gefehlt.
Der 3. Platz brachte noch eine Siegprämie von 25 Euro. Das erste Mal, dass ich mit meinem Hobby Geld verdient habe, noch dazu im letzten Jahr meiner Altersklasse. Bisher gab es bei den anderen Läufen immer nur Sachpreise. Außerdem kam ich noch in den Genuss einer VIP-Dusche im Hotel Aschaffenburger Hof die mir Günter G. großzügig spendierte.
Verfasst am 22. Mai 2008 um 17:44 Uhr von Edgar
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So, heute habe ich es erstmals geschafft in Bonames über die 15km-Distanz einen WK zu laufen. Obwohl es fast wie Anfang des Jahres wieder nichts geworden wäre.
Gestern fühlte ich mich nämlich gar nicht gut und dachte schon eine leichte Sommergrippe hätte mich erwischt. Dazu taten mir noch alle Knochen weh, da ich am Tag zuvor kurzfristig meinem Bruder beim “Holz machen” helfen musste. Dabei war die Tapering-Phase mit den 5x1000m am Montag richtig locker gelaufen und ich war eigentlich guter Dinge.
Mit gemischten Gefühlen fuhr ich dann heute Morgen doch Richtung Frankfurt und es sollte sich lohnen.
Bei idealen äußeren Laufbedingungen ging der erste km gleich in 3:26 weg. Viel zu schnell, dabei kam es mir gar nicht so vor. Vorne bildete sich eine Spitzengruppe aus 6 Läufern und ich war kurz dahinter in der Verfolgergruppe die anfangs ganz gut lief. Bei km 5 gingen wir in 18:23 durch, dann ging es über eine Autobahnbrücke bei der einige Höhenmeter zu überwinden waren. Einer aus unserer Gruppe hatte sich etwas nach vorne abgesetzt und ich versuchte ihm zu folgen, aber der Abstand zu ihm blieb konstant bei ca. 10-20 Metern. Die 10km-Marke passierte ich dann alleine laufend in 37:23 min. Mittlerweile waren jetzt schon 2 Läufer die aus der Spitzengruppe fielen in Reichweite und ich konnte sie langsam einsammeln. Auch dem vor mir Laufenden kam ich jetzt etwas näher. Doch durch eine Passage mit feinem Sand und Rollsplitt konnte er den Abstand wieder etwas vergrößern.
Den letzten km ging es dann in kurzen Serpentinen eine kleine Steigung hinauf und die kosteten mich dann mit dem langsamsten km-Split von 4:14 min, eine 56-er Zeit. Trotzdem bin ich mit den erreichten 57:13 zufrieden.
Die neue Bestzeit auf dieser Distanz stand ja bereits schon bei Erreichen der Ziellinie im voraus fest. Dass es dann auch noch der 6. Gesamtplatz und der AK-Sieg in der M45 geworden ist, ist um so erfreulicher. Und im letzten Jahr hätte meine Zeit sogar noch locker zum Gesamtsieg gereicht…